Wer Jo Marie noch nicht kannte, dürfte Sie nach dem legendären Auftritt beim Dede Abschiedsspiel nun kennen, als Sie „Leuchte auf“ auf dem heiligen Rasen sang.

Jo Marie möchte sich auch an der Spendenaktion für Neven Subotic beteiligen und spendiert ein Wohnzimmerkonzert. Genau bedeutet dies, dass Jo Marie zu euch nach Hause kommt um nur für eure Freunde und die Familie exklusiv zu singen. Wie genial ist das denn?

Und das alles für den guten Zweck! Wir danken Jo Marie für diese Spende und freuen uns diesen Preis an euch weitergeben zu dürfen.

Lose für die Tombola können bis zum 30.10.2015 hier gekauft werden: http://www.bvb-freunde.de/tombola/lose-kaufen.html 

Nach langer Zeit startet heute endlich die Spendenaktion für die Neven Subotic Stiftung mit dem Ziel Neven Subotic bei seiner Arbeit in Afrika zu unterstützen.

Oben im Reiter „Tombola“ findet Ihr alle Informationen zur Spendenaktion, zur Stiftung und natürlich auch die Gewinne und den Losverkauf.

Der Losverkauf startet mit dem heutigen Tag und wird bis zum 30.10.2015 stattfinden. Während dieser Zeit werden uns weitere Preise erreichen die wir dann in den Topf werfen. Beim Start der Tombola befinden sich 13 Preise im Topf, da soll und wird aber lange nicht das Ende gewesen sein.

Neven Subotic hat bereits mit den ersten beiden Preisen seinen Teil zu dieser wunderbaren Aktion beigetragen und uns Schuhe gespendet mit seiner Unterschrift und ein handgemaltes Bild signiert.

1 Los wird 2,00€ kosten und 10 Lose genau 19,09€.

Wir hoffen auf rege Unterstützung für die Stiftung von Neven Subotic und wünschen viel Glück bei der Tombola.

Links:
Informationen - http://www.bvb-freunde.de/tombola/informationen.html
Gewinne - http://www.bvb-freunde.de/tombola/gewinne.html 
Losverkauf: http://www.bvb-freunde.de/tombola/lose-kaufen.html 


Euer - BVB Freunde Deutschland - Vorstand

 

Ich möchte mit einer wahren Geschichte anfangen, viele der älteren Generation werden ähnliches erlebt haben. Es war der 2.Weltkrieg, viele Menschen wurden vertrieben, mussten Existenzen aufgeben und haben Angehörige verloren. Viele Menschen waren unterwegs, die Geschichte von 2 Menschen die beide zu Fuß unterwegs waren hat mich immer sehr betroffen gemacht. Wir fangen mit der Frau an.

Die Frau, die damals noch ein Kind gewesen ist, hat ihren Vater nie richtig kennengelernt, auch einen ihrer Brüder hat der Krieg geholt. Die Kindheit war geprägt durch Angst und Unsicherheiten, Sie musste dabei zusehen wie Bomben ihre beste Freundin in Stücke zerrissen, sie musste verschimmelte Dinge essen um nicht auf der Flucht zu sterben und wurde nur unter Zwang durch die Regierung bei einer Familie aufgenommen und war wieder an einem Ort, an dem Sie keiner wollte.

Der Mann war bereits in die Hitlerjugend geholt worden mit 11 Jahren und musste bereits lernen, wie es ist seinem Führer zu dienen. Sein Vater starb auch im Krieg, die Russen fielen über Ostpreußen her und besetzten das Land. Arbeit war nicht da, Essen war nicht da und so zog er Mann jeden Tag los um bei den Russen essen zu klauen, immer unter Einsatz seines eigenen Lebens um seine Familie zu ernähren, mit 11-12 Jahren. Oft blieben nur Kartoffelschalen und trockenes Brot, man trank unreines Wasser und wurde krank, durch die Unterernährung wurde er krank und starb fast. Auch er wurde vertrieben und musste viele Kilometer laufen, hat viele schlimme Dinge erlebt und Menschen um sich herum sterben sehen.

Beide Personen sind zu ein und denselben Ort geflohen. Einem Ort der vom Krieg nicht betroffen war, die Menschen dort waren sehr feindselig gegenüber den Flüchtlingen, viele schliefen im Schuppen oder im Hühnerstall, da man Vorurteile hatte. Es war nicht die Angst, sondern oftmals einfach nur die Gier und der Blick auf sich selbst, der Menschen zu Monstern gemacht hat.

Das Pokalspiel in Chemnitz liegt schon wieder etwas zurück, das Spiel ging mit einem 2:0 Erfolg für uns zu Ende. In diversen Foren und auf Facebook muss ich vermehrt lesen, dass es doch NUR 2:0 ausgegangen ist. Dazu möchte ich gerne sagen, dass ich einen BVB gesehen habe, der diese Partie gegen leidenschaftliche Chemnitzer sehr ernsthaft angegangen ist und eine konzentrierte Leistung gebracht hat. Man ist auch vor, während und nach dem Spiel sehr respektvoll mit Chemnitz umgegangen, und wir als Fans sollten selbiges tun und das Ergebnis nicht schlecht reden. Wir können uns nur bei Chemnitz für die Gastfreundschaft bedanken die wir erlebt haben und kommen gerne wieder.

Weniger Respektvoll ging es dabei auf anderen Plätzen zu.

Ich gebe ja zu, der Gedanke, dass Thomas Tuchel neuer Trainer wird, ging mir nicht so recht runter. Ein guter Trainer, ja, der aus ziemlich kleinen Mitteln ziemlich viel macht. Akribisch wird er bezeichnet, autoritär, ergebnisorientiert. Alles wichtige Eigenschaften für einen Trainer. Trotzdem hatte seine Verpflichtung ein „Geschmäckle“, wie man bei uns im Süden sagt. Man isst es, aber der Genuss hält sich in Grenzen.

Wer weiß, vielleicht war es der Schmerz darüber, dass der beste Trainer, den unser Verein je seinen Übungsleiter nennen durfte, gegangen ist. Und auch Enttäuschung. Es fühlte sich an, als würde er das Handtuch werfen, aufgeben. Das war man von ihm nicht gewohnt. Vielleicht war es auch gar nicht so. Vielleicht hat er wirklich den Draht zur Mannschaft verloren gehabt oder war mit seinem Latein am Ende. Ich für meinen Teil dachte, er würde nochmal durchstarten in der nächsten Saison. Dass er sich dagegen entschieden hat fiel ihm wahrscheinlich am schwersten. Daher auch Respekt und danke für die Entscheidung.

Beispiele wie Thomas Schaaf zeigen, dass es schädlich ist, einer Ära wegen ein halbtotes Konstrukt aufrecht zu erhalten. So hart es auch klingt: Manchmal ist es besser, wenn man die Kuh schießt, wenn sie keine Milch mehr gibt, statt sie künstlich am Leben zu halten. Am schmerzfreiesten ist es natürlich, wenn die Kuh selbst realisiert, dass sie gehen sollte. Egal, was die Fans sagen. Denn Thomas Schaaf und Konsorten lauschten den Fans und gaben nach. Die sportliche Talfahrt ab 2010 war das Ergebnis.