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Es ist passiert, der Terror hat nicht nur Europa erreicht, nein, er hat auch die Fußballstadien erreicht. Ein ziemlich sicherer Ort wird plötzlich ohne Vorwarnung unsicher, viel mehr noch, es wurde ein Spiel abgesagt.

Ich heiße Matthias und habe keine Angst vor dem Terror, aber ich wohne auch in einem sehr abgelegen Dorf mit vielleicht 1.000 Einwohnern und weiß, dass hier so schnell kein Terrorist herkommt um etwas in die Luft zu jagen. Würde ich in Hamburg, Berlin oder München wohnen, wäre das sicher ganz anders.

Wenn ich zum Fußball gegangen bin, war dies immer ein Moment in dem ich alle Sorgen, Ängste und andere Dinge die mich beschäftigen vergessen konnte. Für den Moment im Stadion zählte nur mein Verein, meine Unterstützung und das feiern von Siegen und das analysieren von Niederlagen. Ich stehe oder sitze da neben meinen Freunden, die genau wie ich, für diesen Moment den Alltag vergessen, sich wohl fühlen und einfach gute Laune haben.

Viele von uns fühlen sich auch in den eigenen vier Wänden sicher, in dem Ort in dem Sie leben. Das Problem ist, das jeder Mal vor die Tür muss und auch möchte. Ein Musical in Hamburg, ein Theaterbesuch in München oder durchs Regierungsviertel schlendern in Berlin. In den Gedanken stehen jetzt die Eindrücke von Paris und Hannover, jeder geht mit einem anderen Gefühl los, guckt wer sich verdächtig verhält, bei wem der Rucksack größer als normal ist.

Jetzt trifft es den geliebten Fußball, eine Volkssportart in vielen Ländern und die Terroristen betreten ein Gebiet, das Sie zuvor immer verschont haben. Naja und plötzlich ist auch der Fußball ein unsicherer Ort geworden, ein Stadionbesuch könnte Folgen haben, die wir uns nicht mal ansatzweise vorstellen können.

Ist das Panikmache oder falsche Angst? Ja, vielleicht, aber es sind auch die Gedanken und Gefühle die einem jetzt in den Kopf schießen. Wenn der BVB am 29.11 den VFB Stuttgart empfängt wird das Stadion ausverkauft sein, es wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein sehr sicherer Ort sein, aber wir werden trotzdem mit einem anderen Gefühl auf der Südtribüne stehen, im Westen sitzen oder auf der Nord.

Was uns die Terroristen nicht nehmen können ist unsere Vereinsliebe, denn sobald der Schiedsrichter anpfeift, vergessen wir wieder für einen Moment die Sorgen und Ängste die wir haben, dann zählt nur der Verein, die Mannschaft und das wir siegreich sind. Wir lassen uns den Spaß nicht nehmen, aber wie vieles im Leben haben uns diese Vorfälle eine kleine Wunde in unsere Seele gerissen, die dafür sorgt, dass wir nun vorsichtiger sind….

In diesem Sinne, passt auf euch auf. HEJA BVB!

Wir haben uns mal sehr kritisch mit der neuen Plattform SPLITSEAT befasst. Die Idee hinter dieser Plattform ist, dass man Dauerkarten untereinander tauscht um speziell bei ausverkauften Spielen doch noch in den Genuss einer Karte zu kommen. Die Idee eine länder-, sportarten- und vereinsübergreifende Plattform zu schaffen, die dazu dient untereinander Karten zu tauschen ist an sich nicht verkehrt, auch das der Betreiber eine Gebühr von 2,50€ verlangt für die Vermittlung kann man durchaus noch als verständlich empfinden, aber problematisch wird es dann, wenn durch die Tauschplattform ein Profit erwirtschaftet wird, sprich der Dauerkarteninhaber zusätzliches Geld verdient außerhalb des Originalpreises.

Die Idee ist ja nicht neu, beim BVB gibt es mit der Fanabteilung einen Ort um Karten zu Originalpreisen abzugeben oder die Blocke zu tauschen, war dieser Bereich früher noch für alle Fans zugänglich, ist dieser Bereich heute auf die Mitglieder beschränkt.

Auf Splitseat ist es möglich einen Preis festzulegen, ähnlich wie dies auch bei Viagogo möglich ist. Die Grundidee hinter diesem Projekt finden wir positiv, da es auch Nicht-Mitgliedern die Möglichkeiten bietet Spiele zu verfolgen, auf die man sonst keinerlei Chancen hat. Und Dauerkartenbesitzer haben die Möglichkeit einen Teil ihrer Kosten für die DK zu decken. Erwähnenswert ist aus unserer Sicht, dass es bei SPLITSEAT die Möglichkeit gibt, die Dauerkarten auf seine Freunde einzuschränken, somit können nur die eigenen Freunde ein Buchung vornehmen.

Problematisch wird es dann, wenn mit den Karten Profit gemacht wird. SPLITSEAT nimmt im Moment keinen Einfluss auf die Preisgestaltung, auch wird die Übergabe / Rückgabe der Karten sowie die Bezahlung des Unkostenbeitrags ausserhalb der Plattform unter den Beteiligten geregelt. Wenn der Betreiber von Splitseat hier noch reagiert und die Plattform so gestaltet, das die Originalpreise zu den Obergrenzen gehören, dann könnte das ein ziemlich großartiges Projekt werden mit einer Gewinnsituation für Verkäufer und Abnehmer. Wenn sich die Plattform auf die gleichen Wege wie VIAGOGO bewegt, wird es schnell bergab gehen, das wäre für eine Idee solcher Art sehr schade.

Wer sich einmal selbst ein Bild über dieses Projekt machen möchte, der darf das gerne unter folgendem Link tun: http://www.splitseat.de/ 

Wir hoffen das dass Potenzial eines solchen Projektes in die richtigen Bahnen gelegt wird.

Darum können wir momentan nur eine bedingte Empfehlung aussprechen und erhoffen uns, das aus diesem Projekt etwas wird, das fair und transparent für alle Fans ist, auch finanziell.

Das Dortmund ein Rassismus Problem hat ist nicht erst seit SS-Siggi bekannt. Dass es jetzt Daniel Lörcher trifft, der seines Zeichens sehr engagiert in der Anti-Rassismus Thematik arbeitet ist daher nicht verwunderlich. Daniel ist Fanbetreuer beim BVB und leistet großartige Arbeit, die einigen wenigen Vollpfosten auf die Füße tritt. Am Sonntag wurde er dafür im Stadion von rechtsorientierten Idioten angefeindet. Natürlich in Form eines Spruchbandes, die Täter dieser feigen Tat werden nun ermittelt.

Es sind Anfeindungen die auch ich zu genüge kenne, nicht so öffentlich wie es bei Daniel passiert ist, aber schon sehr aggressiv und umfassend. Seit vielen Jahren betreuen wir als Fanclub unser Anti-Rassismus Projekt. Dieses beinhaltet auch, dass wir uns oft zu aktuellen Geschehnissen zu diesem Thema äußern und uns ausdrücklich davon distanzieren. In Folge dessen kam es zu Drohanrufen, Pöbelmails oder Anfeindungen in diversen Foren.

Als 1.Vorsitzender klingelte natürlich immer mein Telefon. Es waren Anrufe dabei mit Sätzen wie „Dich Muslimfreund bringen wir zur Strecke“ oder auch ganz kreative Sachen wie „Wir werden dich an der Moschee aufhängen“. Ich freue mich ehrlich gesagt über diese Anrufe, weil wir dadurch auch sehen können dass wir etwas erreichen. Zumal diese Anrufe auch meiner Belustigung dienen. Dem Typen der mich an der Moschee aufhängen wollte konnte ich mit auf den Weg geben, dass man mit mangelnder Intelligenz nicht mal einen Haken an die Wand kriegt. Er schrie dann noch „Heil Hitler“ und lag auf.

Jetzt in der aktuellen Flüchtlingsthematik verteilen sich die Anfeindungen auf viele großartige Menschen, einer davon Daniel Lörcher. Wir können nur sagen, durchhalten und Paroli bieten. Wenn die Themen aus den Medien verschwunden sind, werden die Rechtsradikalen bestraft sein und die Couch-Nazis von Pegida und co wieder vor RTL sitzen und über Ihr armseliges Leben jammern.

Bis dahin durchhalten, denn die Menschen die wir damit unterstützen werden es uns danken.

 

Die Aktion mit gut gemeinter Geste ist ein Witz, ein Witz über den man nicht mehr lachen kann. Wir werden uns als Fanclub in aller Form von dieser Aktion distanzieren und sind beschämt darüber, mit welcher Scheinheiligkeit beide Unternehmen die Gutmütigkeit in den Vordergrund zu stellen um das eigene schlechte Image aufzupolieren.

Zu den Gründen:

- Bei Hermes arbeiten Menschen die jeden Tag an Ihr Limit gehen, teilweise bis zu 14 Stunden und nach stark leistungsorientierten Verträgen wird hier gearbeitet. Leistungen die nur durch Mehrarbeit zu schaffen sind. Wer hier mal eine schöne Alltagsgeschichte lesen möchte…
Quelle: https://publik.verdi.de/2014/ausgabe-07/gesellschaft/reportage/seiten-12-13/A0 

- Über die BILD Zeitung brauchen wir wohl nicht viele Worte verlieren, so waren es doch die BILD Reporter die immer wieder mit überspitzten Artikeln gegen Asylbewerber angegangen sind. Jetzt der Schwenk in eine solidarische Handlung?  BILDBLOG hat dies mal zusammengefasst: http://www.bildblog.de/70018/wer-nicht-fuer-bild-werben-will-muss-gegen-fluechtlinge-sein/ 

Wir hoffen auch, dass der BVB diese Scheinheiligkeit nicht unterstützt und zwei Unternehmen bei ihrer Imagekampagne auf Kosten von Flüchtlingen in ihrer Sache bestärkt.

Wer Menschen unwürdig für harte Arbeit entlohnt und wenn ein Zeitungsblatt permanent Menschen verletzt, Stories erfindet für die gute Auflage und Personen in ihrer Privatsphäre stört, wie kann man die Ernsthaftigkeit hinter einer solchen (eigentlich guten) Aktion erkennen. Wir können dies nicht seriös tun und werden uns als „kleiner“ Fanclub von solcher Scheinheiligkeit distanzieren und hoffen das weitere Vereine und Fanclubs sich anschließen.

Wer wirklich etwas für Flüchtlinge tun möchte, der spendet Sachgegenstände, ein Lächeln und wirbt für mehr Toleranz.

Wer Spenden möchte, kann das hier tun:
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/ 

Wir hoffen, dass der BVB bis Sonntag noch eine etwas andere Entscheidung trifft und sich von Kaiserslautern inspirieren lässt, die ebenfalls diese Aktion boykottiert und einen eigenen Thementag für Flüchtlinge machen, die diesem Thema auch gerecht wird.

 

Pommes Schwarz Gelb dürfte wohl jedem eingefleischten Dortmund-Fan ein Begriff sein.

Die vier Jungs spielten schon etliche Konzerte und veröffentlichten mehrere CD's. Musik von Fans für Fans, hat sich Pommes selber auf die Fahne geschrieben. 2016 gibt es die Band nun 10 Jahre, dazu findet ein 10 Jahre Jubiläumskonzert statt in Dortmund.

Viele Bands sowie Musiker aus der Fanszene treten mit PSG dort auf. Die Band spendet für das Event 2 Karten sowie zwei Album und Maxi CD's für die Tombola.

Link zum Event: https://www.facebook.com/events/870703139690794/ 
Bekannter Song der Band: https://www.youtube.com/watch?v=3dwoN4HF3D0