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Fußballfans, die ihre Mannschaft auf Auswärtsreisen begleiten möchten, müssen tief in die Tasche greifen. Dies gilt für BVB Fans in besonderem Maße. Lediglich in drei Stadien werden keine Top-Zuschläge erhoben. Nur in Darmstadt, Ingolstadt und beim FC Bayern wird auf diese Zusatzeinnahmen verzichtet. Besonders drastisch sind die Preise bei Sitzplatztickets. Mit Anreise, Essen und Getränken kommen leicht über 100 Euro zusammen. Wer sparen will, müsste Fan von 1899 Hoffenheim werden. Für einen Stehplatz bei allen 17 Auswärtsspielen müssen Anhänger der Borussia 278,40 Euro bezahlen. Bei Hoffenheim Fans fallen lediglich 252,20 Euro an. Wer zusätzlich noch auf sein Team wetten möchte, kann dies bei vielen Buchmachern mittlerweile auch per PayPal, wie unter serioes.org nachgelesen werden kann.

 

Deutliche Unterschiede bei den Sitzplätzen

Bei den Sitzplatzpreisen ist der Unterschied noch dramatischer. Ist der BVB zu Gast langen die Klubs kräftig zu. Im Schnitt ist der Preis um 40 Prozent höher, als wenn die Hoffenheimer zu Gast sind. So muss für den billigsten Sitzplatz beim Spiel Frankfurt gegen Hoffenheim 23 Euro auf den Tisch gelegt werden. Für das Spiel gegen den BVB werden für das gleiche Ticket 35 Euro verlangt. Der Dortmunder Fanfrust entlud sich beim DFB Pokal Viertelfinale gegen den VFB Stuttgart. Die Anhänger boykottierten das Spiel in den ersten 18 Minuten und rollten anschließend ein Plakat mit der Aufschrift „Großes Tennis“ aus. Wäre statt den Dortmundern das Team von Hertha BSC zu Gast gewesen, hätte der Verein rund 80.000 Euro weniger eingenommen.

100-prozentiger Aufschlag in Hoffenheim

Hoffenheim Fans, die ihre Mannschaft in Dortmund sehen wollen, zahlen hierfür 16,70 Euro. BVB Anhänger mussten für einen Stehplatz in Hoffenheim 18 Euro hinblättern. Hierfür wurde kein Top-Zuschlag erhoben. Ander sieht es jedoch bei den Sitzplätzen aus. Statt der 26 Euro, die Fans von anderen Teams zahlen müssen wird von den BVB Anhängern ein Preis von 55 Euro pro Ticket erhoben.

Die Initiative „Kein Zwanni“ hat als Protest gegen den 100-Prozent-Aufschlag einen Fan Boykott organisiert. Die Dortmunder schickten von den 3.000 bestellten Tickets 800 wieder zurück. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke schrieb einen Protestbrief an Hoffenheims Klub-Mäzen Dietmar Hopp. Als Antwort versprachen die Hoffenheimer, die zusätzlichen Einnahmen aus dem Top-Zuschlag zu spenden und künftig darauf zu verzichten. Neben den Fans des FC Bayern müssen die BVB Anhänger am häufigsten einen Top-Zuschlag in Kauf nehmen. Mit diesem Problem haben jedoch auch Fans aus anderen Ländern zu kämpfen. So verlangte der dänische Klub FC Midtjylland in der Champions League Gruppenphase gegen den FC Southampton 22 Pfund. Fans von Manchester United muss für das Hinspiel im Achtelfinale 71 Pfund für ihre Karte bezahlen.