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Das Dortmund ein Rassismus Problem hat ist nicht erst seit SS-Siggi bekannt. Dass es jetzt Daniel Lörcher trifft, der seines Zeichens sehr engagiert in der Anti-Rassismus Thematik arbeitet ist daher nicht verwunderlich. Daniel ist Fanbetreuer beim BVB und leistet großartige Arbeit, die einigen wenigen Vollpfosten auf die Füße tritt. Am Sonntag wurde er dafür im Stadion von rechtsorientierten Idioten angefeindet. Natürlich in Form eines Spruchbandes, die Täter dieser feigen Tat werden nun ermittelt.

Es sind Anfeindungen die auch ich zu genüge kenne, nicht so öffentlich wie es bei Daniel passiert ist, aber schon sehr aggressiv und umfassend. Seit vielen Jahren betreuen wir als Fanclub unser Anti-Rassismus Projekt. Dieses beinhaltet auch, dass wir uns oft zu aktuellen Geschehnissen zu diesem Thema äußern und uns ausdrücklich davon distanzieren. In Folge dessen kam es zu Drohanrufen, Pöbelmails oder Anfeindungen in diversen Foren.

Als 1.Vorsitzender klingelte natürlich immer mein Telefon. Es waren Anrufe dabei mit Sätzen wie „Dich Muslimfreund bringen wir zur Strecke“ oder auch ganz kreative Sachen wie „Wir werden dich an der Moschee aufhängen“. Ich freue mich ehrlich gesagt über diese Anrufe, weil wir dadurch auch sehen können dass wir etwas erreichen. Zumal diese Anrufe auch meiner Belustigung dienen. Dem Typen der mich an der Moschee aufhängen wollte konnte ich mit auf den Weg geben, dass man mit mangelnder Intelligenz nicht mal einen Haken an die Wand kriegt. Er schrie dann noch „Heil Hitler“ und lag auf.

Jetzt in der aktuellen Flüchtlingsthematik verteilen sich die Anfeindungen auf viele großartige Menschen, einer davon Daniel Lörcher. Wir können nur sagen, durchhalten und Paroli bieten. Wenn die Themen aus den Medien verschwunden sind, werden die Rechtsradikalen bestraft sein und die Couch-Nazis von Pegida und co wieder vor RTL sitzen und über Ihr armseliges Leben jammern.

Bis dahin durchhalten, denn die Menschen die wir damit unterstützen werden es uns danken.