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Die Aktion mit gut gemeinter Geste ist ein Witz, ein Witz über den man nicht mehr lachen kann. Wir werden uns als Fanclub in aller Form von dieser Aktion distanzieren und sind beschämt darüber, mit welcher Scheinheiligkeit beide Unternehmen die Gutmütigkeit in den Vordergrund zu stellen um das eigene schlechte Image aufzupolieren.

Zu den Gründen:

- Bei Hermes arbeiten Menschen die jeden Tag an Ihr Limit gehen, teilweise bis zu 14 Stunden und nach stark leistungsorientierten Verträgen wird hier gearbeitet. Leistungen die nur durch Mehrarbeit zu schaffen sind. Wer hier mal eine schöne Alltagsgeschichte lesen möchte…
Quelle: https://publik.verdi.de/2014/ausgabe-07/gesellschaft/reportage/seiten-12-13/A0 

- Über die BILD Zeitung brauchen wir wohl nicht viele Worte verlieren, so waren es doch die BILD Reporter die immer wieder mit überspitzten Artikeln gegen Asylbewerber angegangen sind. Jetzt der Schwenk in eine solidarische Handlung?  BILDBLOG hat dies mal zusammengefasst: http://www.bildblog.de/70018/wer-nicht-fuer-bild-werben-will-muss-gegen-fluechtlinge-sein/ 

Wir hoffen auch, dass der BVB diese Scheinheiligkeit nicht unterstützt und zwei Unternehmen bei ihrer Imagekampagne auf Kosten von Flüchtlingen in ihrer Sache bestärkt.

Wer Menschen unwürdig für harte Arbeit entlohnt und wenn ein Zeitungsblatt permanent Menschen verletzt, Stories erfindet für die gute Auflage und Personen in ihrer Privatsphäre stört, wie kann man die Ernsthaftigkeit hinter einer solchen (eigentlich guten) Aktion erkennen. Wir können dies nicht seriös tun und werden uns als „kleiner“ Fanclub von solcher Scheinheiligkeit distanzieren und hoffen das weitere Vereine und Fanclubs sich anschließen.

Wer wirklich etwas für Flüchtlinge tun möchte, der spendet Sachgegenstände, ein Lächeln und wirbt für mehr Toleranz.

Wer Spenden möchte, kann das hier tun:
https://www.uno-fluechtlingshilfe.de/ 

Wir hoffen, dass der BVB bis Sonntag noch eine etwas andere Entscheidung trifft und sich von Kaiserslautern inspirieren lässt, die ebenfalls diese Aktion boykottiert und einen eigenen Thementag für Flüchtlinge machen, die diesem Thema auch gerecht wird.