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Interview mit Marcel Raducanu     

Wir haben ein Interview mit Marcel Raducanu geführt. Marcel wurde in Rumänien geboren und war dort Nationalspieler, bevor er sich 1981 nach Deutschland absetzte. Von 1982 bis 1988 spielte der geniale Spielmacher 183 mal für den BVB und erzielte dabei 34 Tore. Seit 1994 betreibt er eine Fußballschule in Dortmund.

BVB Freunde:
Hallo Marcel, danke dass Du dir die Zeit nimmst, mit uns ein Interview zu führen. Wir sind sehr stolz darauf, Du bist für viele Fans ein Idol.
Was war damals für Dich ausschlaggebend, eine Fußballschule zu gründen?

Marcel Raducanu:
Nachdem ich mit Fußball aufgehört habe, sollte es weiter gehen. Da ich in meinem Leben nur Fußball gespielt habe, wollte ich auch in dieser Branche bleiben, wie alle anderen Fußballer. Habe 6 Monate in Köln die Fußballlehrer-Lizenz gemacht 1993, und habe mir natürlich gewünscht, als Trainer in der Profi Liga zu arbeiten. Aber es war für mich klar, dass es sehr schwer sein wird. 1994 vor der WM in den USA habe ich die Fußballschule gegründet, und bis heute trainiere ich mit viel Spaß und Freude Kinder.


BVB Freunde:
Welche spielerischen Erfolge konntest Du bereits mit Deiner Fußballschule erzielen, sind Spieler Deiner Schule in den Profibereich gewechselt oder vielleicht sogar zum BVB?

Marcel Raducanu:
Wir haben in diesem Zeitraum von 14 Jahren über 4000 Kinder gehabt, zwischen 6 und 15 Jahren. Welche haben es geschafft, beim BVB zu spielen, wie Francis Bugri, Kruska.
Man darf nicht vergessen, dass die Kinder nur bis 15 Jahre da sind. Ich weiß, sie sind gut, aber weiter bis 18-19 habe ich keinen Einfluss mehr, sondern die Trainer im Verein und die Eltern sind veranwortlich für die Jungs.

BVB Freunde:
Welche Erinnerungen verbindest Du heute mit dem BVB?

Marcel Raducanu:
Leider nicht so viele schöne Erinnerungen, da wir damals jedes Jahr gegen den Abstieg gespielt haben. Aber für meine Entwicklung war's ok. Ich finde allerdings sehr schade, dass der Verein mir nie eine Möglichkeit gegeben hat, etwas zu machen, obwohl ich es bewiesen habe, dass ich mit meiner Schule Erfolg habe. Ich brauche den BVB nicht, bin sehr traurig.

BVB Freunde:
Warum bist Du nach Deiner Flucht ausgerechnet zum BVB gegangen, gab es im Vorfeld Überlegungen, auch woanders zu spielen?

Marcel Raducanu:
Ich wollte eigentlich gar nicht zum BVB, auch nicht in Deutschland spielen, aber wir sind damals hierher gekommen, und ich musste unbedingt im Ausland bleiben. Es hätte auch Italien, Spanien oder Holland gewesen sein können. Branco Zebec hat mich nach Dortmund geholt. Es war mein Schicksal. Bayern wollte mich haben, und Como in Italien.

BVB Freunde:
Wie unsere allseits geliebte „BILD“ berichtet hatte, kam es zu einem sehr peinlichen Vorfall mit Thomas Doll auf dem Trainingsplatz. Er soll Dich des Feldes verwiesen haben, also quasi direkt nach der Einwechslung die Rote Karte, ist da was dran und wie hast Du den Vorfall erlebt?

Marcel Raducanu:
Ja, das ist tatsächlich passiert. Er hat mich nicht erkannt. Es war nur noch peinlich. Aber es passte perfekt zum BVB im letzten Jahr.

BVB Freunde:
Marcel, eine abschließende Frage, wie sieht Deine Saisonprognose für die kommende BVB-Saison aus, haben wir eine Chance, oben mitzuspielen, oder bleibt alles wie gehabt und wir bewegen uns weiterhin im Mittelfeld der Liga?

Marcel Raducanu:
Es kommt darauf an, wie der Trainer bzw. die neuen Spieler sich integrieren, vor allem wie schnell, denn die Zuschauer wollen eine Mannschaft, die attraktiv, erfolgreich spielt. Ich denke schon, dass die neue Saison anders läuft, aber ob es für oben reicht, weiß ich nicht, denn auch die Konkurrenten haben sich gut verstärkt.

Wir möchten uns bei Marcel noch einmal ganz herzlich für das Interview bedanken!

Es sei hier auch noch einmal auf den Eintrag in unserer Hall of Fame hingewiesen sowie auf die Homepage von Marcels Fußballschule www.raducanu.de.