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Zehn Jahre... Was für eine lange Zeit. Der Tag, der eigentlich definitiv unser D-Day hätte werden sollen ist heute Geschichte. Teil und Beginn einer Story, die das Äquivalent eines Märchens darstellt. Der Phoenix aus der Asche. Der nach einem gloriosen Aufstieg zwar im Moment am Straucheln ist, aber trotzdem. Was für eine Leistung seitens der Geschäftsführung und des Managements erbracht wurde. Und dass wir sechs Jahre später unseren zweiten Stern und ein Jahr darauf unser erstes Double und ein weiteres Jahr später ein Champions-League Finale verbuchen würden, es fehlen einem die Worte. Das Wort „Wunder“ beschreibt es nicht mal im Ansatz. Wer hätte damit gerechnet, dass wir uns innerhalb von zehn Jahren überhaupt wieder international einmischen würden? Ohne Geld, ohne Erfolge und kaum einer Perspektive.

 

Was natürlich auch dem geschuldet war, dass drei Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Frei nach den Ärzten: ESGIBTNUREINENGOTT: AKISUSIKLOPP. Sie haben aus praktisch nichts, einem Trümmerhaufen von einem Verein, einen Club internationaler Klasse gemacht.



DERBYSIEGER

Wir möchten die Distanz zu Kevin Großkreutz mal etwas ausführlicher Begründen, da es bei einigen Fans doch etwas säuerlich aufstoßt, um es mal Milde auszudrücken.

Unser Fanclub steht für die Werte „Kein Rassismus, keine Gewalt und keine Diskriminierung“. Diese Werte verteidigen wir eisern. Eine Gruppe wie die BOYZ, die rechtsradikale Lieder in Moskau sangen oder die Desperados die nachweislich Homophobie begangen haben, gehören also nicht zu den Gruppen die unsere Wertvorstellungen teilen.

Wenn ein gestandener BVB Spieler wie Kevin Großkreutz dann Sympathiebekundungen macht gegenüber einer Gruppe, die eben im Fokus der Medien steht, die im Fokus der Polizei steht und die auch im Fokus des eigenes Vereins steht und kurz vor dem Rauswurf war. (Nach der Razzia war FC Präsident Werner Spinner bei der Polizeiwache in Ehrenfeld und schaute sich an, was die Polizei alles fand und war entsetzt) Dann ist das schlicht und ergreifend ein Fall von „nicht nachgedacht“ und jetzt kommen wir zu unserer Zwickmühle.

Wir predigen hier seit Wochen wieder, wie schlecht Rassismus und Diskriminierung ist und arbeiten mit namenhaften Organisationen zusammen. Auf der anderen Seite ist ein BVB Spieler der im BOYZ Shirt fotografiert wurde, jetzt eine Stellungnahme abgibt in der er sich nicht eindeutig von den BOYZ als Gruppe distanziert, sondern nur von den Taten. Wenn wir gesagt hätten „Kevin ist cool“ hätten wir unsere Werte mit Füßen getreten. Es gab also nur 2 Möglichkeiten! Die eine Möglichkeit wäre gewesen unsere Werte zugunsten Großkreutz über den Haufen zu werfen oder Standfest an unseren Prinzipien festzuhalten. Die Entscheidung ist hinlänglich bekannt.

Wie bereits gestern auf unserer Facebookseite angekündigt, möchten wir uns heute ausführlicher zu unserer Ablehnung gegen beide Fangruppen aus Köln und Dortmund äußern.

Zu den BOYZ aus Köln brauchen wir nicht viel sagen, die Werte die wir vertreten stehen mit dieser Gruppierung nicht überein. Die BOYZ aus Köln nahmen an einem Turnier in Moskau teil das rechtsextreme Hintergründe hatte, das beim Derby gegen Düsseldorf ein Plakat zur Folge hatte mit der Aufschrift „James Boyz 007 - Hitlergrüße aus Moskau“

Aber auch eine Razzia im BOYZ Vereinsheim war für die Polizei erfolgreich, sie fanden dort Waffen und Drogen. Auch die Nähe zur rechtsextremen Szene wird laut Polizei genauer beobachtet.

Das die DESPERADOS die BOYZ nun tatkräftig unterstützen ist die logische Konsequenz, so waren die Desperados und die Boyz maßgeblich am Derbyskandal mit Straßenschlachten und Vandalismus beteiligt, bei der auch während des Spiels eigene Spieler zum Ziel der Angriffe wurden. Das auch einige Mitglieder der DESPERADOS der rechten Szene näher sind als man es für gut heißen könnte ist einschlägig bekannt.

Die Aktion in Stuttgart mit dem Plakat „Je suis Boyz Köln“ war nicht nur geschmacklos gegenüber den Opfern des Anschlages in Frankreich, sondern auch ein deutliches Zeichen dafür, wie Selbstreflektiert die Aktion in Gladbach verlaufen ist. Nämlich gar nicht. Auch die Stellungnahme der BOYZ zeigt uns, das Selbstkritik und Aufklärung gar nicht stattfinden.

Kollektivstrafen und Verallgemeinerungen:

Natürlich lehnen wir Kollektivstrafen entschieden ab, sehen aber einen Verein der auf taube Ohren stößt in Sachen Aufklärung und wegen weiterer Verfehlungen bereits Druck von Politik und DFB verspürt.

Verallgemeinerung, auch unsererseits findet dann statt, wenn Gruppen sich geschlossen präsentieren. Natürlich gibt es bei Desperados und den BOYZ Mitglieder die derartige Verfehlungen nicht gut finden, aber wer mit dem Schwarm mitschwimmt, wird auch vom Hai gefressen.

Die BVB Freunde Deutschland distanzieren sich von den BOYZ, Desperados und auch von Kevin Großkreutz der den BOYZ nahe steht. Rechtes Gedankengut, Gewalt und Drogen sind nicht im Einklang unserer Wertvorstellungen und sind unserer Meinung nach entschieden abzulehnen.

Wir bitten den FC Köln aber darum, nicht dem Druck der Medien, DFB und Politik nachzugeben und Menschen zu bestrafen die mit der Sache nix zu tun haben. Aktionismus bringt der Sache nix. Die Täter sollten ermittelt und mit aller Härte bestraft werden. Das die BOYZ ausgeschlossen werden ist aufgrund der oben genannten Verfehlungen schon vor dem Vorfall in Gladbach notwendig gewesen, da hat man in Köln geschlafen.

Auch der BVB wird wegen des Plakattes in Aktion treten sagt Watzke und es wird Stadionverbote hageln, notwendig, bekämpft aber nicht das Ur-Problem…



Die "Wand gegen Rassismus" hat weiteren prominenten Zuwachs bekommen. Neu mit dabei sind jetzt

Fussball gegen Nazis.de von der Amadeu Antonio Stiftung und aus Potsdam dürfen wir Danke sagen, dass die F.C. Flick Stiftung gegen Fremdenfeindlichkeit,Rassismus und Intoleranz unser Projekt unterstützt.

Das Projekt wird bald weiter ausgebaut und bekommt mit den Statements der Mitglieder eine neue Kategorie, damit wir als Fanclub auch geschlossen zeigen das wir uns gegen Rassismus positionieren.