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80.645 Plätze fasst unser Westfalenstadion, aber oftmals sind mehr zahlende Kunden vor Ort als man beim BVB zu denken glaubt. Wie kann so etwas sein ?
BVB Tickets sind heißbegehrte Ware! Bei Viagogo, Ebay und diverser anderer Portale sind die Karten schnell vergriffen und die Verkäufer machen ordentlich Kasse. Das nervt die Fans, das nervt den BVB und das nervt auch die Käufer, die gerne für den Originalpreis das Stadion besucht hätten.
Aber ja, es geht noch dreister! Das die Ordner in Dortmund nicht den besten Ruf genießen ist bekannt, zu lasche Kontrollen und hier und da mal Privilegien für Ultras sind keine Seltenheit. Auch das die Ordner dich mit Tickets auf die Süd lassen, die nicht für die Süd gedacht sind ist auch bekannt.
Ordner kassieren Karten ein

Viele Fans im Stadion haben sich schon immer mal gefragt, warum 2-3 Ordner die bereits entwerteten Karten einsammeln und damit für kurze Zeit verschwinden. Niemand muss seine Karte abgeben, aber viele tun es weil sie es nicht wissen. Was dann mit der Karte passiert, weiß Niemand.
Die Karte wird nochmals verwendet und durch den Ordner wieder vollwertig gemacht. Kosten für den Käufer liegen bei 25-100 Euro pro Stehplatzkarte. Ein Spiel gegen Bayern, Schalke, Madrid oder Barcelona kann so gerne mal 100 Euro kosten. Das Geld wird diskret übergeben und der Ordner tut ordentlich was für die Urlaubskasse. Im Schnitt werden pro Spieltag 20-30 Karten verkauft durch die Ordner, das macht bei einem Topspiel mal eben so 3000€ die auf dem Rücken des BVBs verdient werden.


Für mich momentan unvorstellbar – und mit dieser Meinung bin ich anscheinend auch nicht alleine. Denn erst am Sonntag hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gegenüber der Bild am Sonntag klargestellt, dass Aubameyang trotz des Interesses von internationalen Topklubs in Dortmund bleibt: "'Auba' bleibt bei uns. Er ist unverkäuflich". Eine Aussage, die wohl bei fast jedem BVB-Fan für erleichtertes Aufatmen gesorgt hat. So auch bei mir, das gebe ich an dieser Stelle gerne zu. Warum? Sind wir doch einmal ganz ehrlich und reflektieren einfach die momentane Situation bezüglich der Alternativen, die sich Tuchel im Sturm bieten. Da haben wir zum einen Adrian Ramos, der unter Tuchel eine neue Chance bekommen und sich zum gewünschten Hoffnungsträger entwickeln könnte, eventuell einen Marvin Duksch, der aufgrund mehrerer Verletzungen bislang leider nicht so richtig beim BVB durchstarten konnte und in der neuen Saison ebenfalls eine Chance bekommen könnte, und eben einen Pierre-Emerick Aubameyang, der insgesamt 57 Tore in insgesamt 97 Pflichtspielen für Dortmund schoss und sich mitunter in der letzten Saison zur Lichtgestalt im Abstiegskampf entwickelte. „Auba“ war und ist Gold wert – und dürfte vermutlich derjenige sein, der vom Weggang Ciro Immobiles am meisten profitiert. Immobile hätte die Möglichkeit gehabt, sich unter Tuchel noch einmal zu beweisen, doch hat sich für die Leihe zum FC Sevilla entschieden. Gut, Reisende soll man nicht aufhalten. Der BVB hat damit allerdings einen Stürmer weniger in den eigenen Reihen. Umso wichtiger ist es nun, die verbliebenen Angreifer – insbesondere „Auba“ – zu halten. Das wird nicht nur Watzke erkannt haben.

Wir brauchen den schnellen Mittelstürmer. Das hat vor allem die Rückrunde der letzten Saison nur allzu deutlich aufgezeigt. Ich weiß, keiner erinnert sich gerne an die vergangene Saison – gerade die Hinrunde möchte man am liebsten vergessen, aber auch solche Momente gehören zum Fußball. Zudem hat sich in eben jener Saison herauskristallisiert, wie wichtig Aubameyang für den BVB ist. Um Fakten sprechen zu lassen: „Auba“ ist unser Top-Torjäger gewesen (16 Tore gingen in der letzten Spielzeit auf sein Konto; zum Vergleich: Alex Meier ist mit 19 Toren Torschützenkönig der Saison 2014/15 geworden). Außerdem ist er mittlerweile ein echter Fan-Liebling und hat dank seiner Technik durchaus die Möglichkeit mit der Mannschaft eine gute nächste Saison zu spielen. Auch wenn die Interessenten FC Arsenal und Paris St. Germain heißen und angeblich gewillt sind, über 40 Millionen Euro Ablöse für ihn auf den Tisch zu legen – er wird und darf nicht gehen! Natürlich ist das ein verlockendes Angebot von zwei Spitzenvereinen, bei denen wohl jeder einzelne von uns sich geschmeichelt fühlen und zumindest ein klein wenig ins Grübeln geraten würde, doch der BVB will unseren schnellsten Dortmunder nicht gehen lassen. Sehr gut, wie ich finde! Beide Daumen hoch! Der Gabuner bringt immerhin alles mit, was wir gerade im Angriff gut gebrauchen können: Er ist schnell, flexibel in der Offensive einsetzbar und zudem noch torgefährlich. Tuchel könnte den Stürmer in seiner Entwicklung weiterbringen – ihn und die gesamte Mannschaft.

Foto: Kimimasa Mayama

Ehrlich gesagt verbinde ich mit dem Kontinent Asien nicht sofort und direkt den Fußballclub meines Herzens. Und ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht. Auch wenn mir bekannt ist, dass durch den Wechsel von Shinji Kagawa das Interesse auf japanischer Seite am BVB kontinuierlich gewachsen ist und es seit 2014 zudem ein BVB-Büro in Singapur gibt, von wo aus der südostasiatische Markt erschlossen werden soll, stand ich der angesetzten BVB-Asienreise zu Beginn leicht skeptisch gegenüber.

Japan, Singapur, Malaysia – das sind mehr als 12 Stunden Flugzeit, Jetlag gibt es gratis oben drauf und die Tage dort drüben werden vermutlich alles andere als ein rein fokussierter Vorbereitungstrip. Natürlich werden die Jungs trainieren und sich an die Vorgaben halten (immerhin sind auch Testspiele angesetzt), dennoch steht hier auch die internationale Vermarktung mit im Fokus. Der BVB muss Präsenz zeigen, neue Sponsoren für sich gewinnen und ertragreiche sowie aussichtsvolle Partnerschaften knüpfen. Kann man sich da wirklich ausreichend auf die neue Spielzeit vorbereiten? Oder ist das eher Wunschdenken als Realität? So manch einer wird sich zu diesem Thema bereits seine Meinung gebildet haben und das Ganze vielleicht als sinnlose Zeitverschwendung oder unnützes Nacheifern deklariert haben. Ich bin der Ansicht, dass man dies nicht tun sollte.

BVB Freunde:
Die Facebookgruppe „BVB you never walk alone“ gibt es seit wann?

Bruno:
YNWA wurde am 13. April 2011 von mir ins Leben gerufen.

BVB Freunde:
Welche besonderen Momente hast Du bisher mit dieser Gruppe schon erleben dürfen?

Bruno:
Die 'Treffen der Mitglieder zum Double-Korso, CL-Finale u.s.w. sind natürlich was Besonderes gewesen. Für mich persönlich sind es aber auch besondere Momente, wenn ich wieder Mitglieder persönlich kennenlerne. Ob im Tempel, beim Training oder zufällig beim Bummel durch Dortmund. Nicht zu vergessen die Grußbotschaft von Nobby Dickel, in der er unsere Gruppe, für unsere „Arbeit“ lobt.

BVB Freunde:
Die Thematiken Pyro und Gewalt sind auch eure Themen, beides lehnt Ihr ebenso wie wir als Fanclub entschieden ab. Welche Faszination macht das Fanleben und die Atmosphäre im Stadion aus? Welche Auswirkungen hat Pyro im Stadion?

Bruno:
Ich bin seit 1966 Borusse und kann die Besuche im Stadion nicht mehr zählen. Trotzdem ist es für mich immer wie das erste Mal. Freunde / Fans treffen, den Verein bedingungslos unterstützen, auch nach so vielen Jahren immer noch Gänsehaut, besonders wenn YNWA gesungen wird. Pyro / Gewalt hat da nichts zu suchen. Es ist verboten, es ist gefährlich, es schadet dem Verein.
Wenn ich meinen Verein liebe, dann füge ich ihm keinen Schaden zu. Das Geld für die Strafen könnte sinnvoll eingesetzt werden. z.B. für soziale Projekte.

Welcher Fußballfan kennt es nicht, man geht gemütlich ins Stadion und holt sich gemütlich eine Bratwurst und nen Becher Bier und geht dann auf die Tribüne und genießt das Spiel.

Und dann gibt es die Vollidioten, die bereits volltrunken in das Stadion kommen, dort weitersaufen, Leute anrempeln und vom Spiel am nächsten Tag nix mehr wissen.

Das Thema Alkohol im Stadion wird permanent geführt, jeder hat eine Meinung zu dieser Thematik.

Wie steht Ihr zu dem Thema? Was kann man verbessern? Was muss man eingrenzen? Wir sind gespannt.

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Bildquellenangabe: Timo Klostermeier  / pixelio.de