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Unsere Tombola für die Neven Subotic Stiftung hat einige Gemüter erregt. Natürlich war dies in vielen Fällen auch absolut berechtigt. Wir wollen einmal chronologisch aufarbeiten, was eigentlich passiert ist.

Verkauf der Lose:

Der Verkauf der Lose verlief weitestgehend reibungslos, die Probleme traten dann vermehrt bei der Bezahlung auf. Zügig übermittelten wir die Zahlungsdaten und warten bis auf Heute auf staatliche Summen, die eigentlich dem guten Zweck dienen sollten. Wir fragten uns: Warum kauft Jemand Lose und bezahlt dann nicht?

Die Verlosung und die Gewinner:

Als die Verlosung abgeschlossen war, schrieben wir die Gewinner unmittelbar danach an. Julia Schaumäker freute sich über das Wohnzimmerkonzert mit Jo Marie, Charles Ney bekam ein BVB Badehandtuch, Sarah Lurz freute sich über eine BVB Geldbörse und einen Füller, Christopher Stolze freut sich auf das Jubiläumskonzert von Pommes Schwarz Gelb und viele weitere Gewinner waren zufrieden und haben ihre Preise auch bereits erhalten.

Aber es gab auch Gewinner, die sich schlichtweg bis heute nicht gemeldet haben und es gab Gewinner die uns geantwortet haben. Hier ein Auszug aus den Mails:

„Was soll ich mit einer Scheiß Autogrammkarte?“
„Ich will keine CD, ich hab nur wegen dem Wohnzimmerkonzert mitgemacht, könnt Ihr behalten“
„Hätte ich bloß nicht mitgemacht, was soll ich mit einem stück pappe“

Aber wir haben jedem eine faire Chance gegeben. Wir haben uns eine Zeit von 4-5 Wochen eingeräumt um auf die Gewinner zu warten die uns nicht antworten.

Die Zeit des Wartens:

In der Zeit des Wartens waren natürlich viele von euch verunsichert. Viele haben auch die aktuellen Stände auf Facebook nicht verfolgt und sich gefragt wo es nun weitergeht. Unser Fehler lag sicher darin, dass wir nicht auch auf unserer Webseite die aktuellen Statusmeldungen gepostet haben, dafür entschuldigen wir uns. Nicht jeder hat Facebook und liest dort mit.

Das der BVB sich für die Menschenrechte einsetzt ist allseits bekannt, warum es den BVB dann aber nach Dubai verschlägt ist mir ein Rätsel. In der offiziellen Pressemitteilung heißt es am Schluss

„Trotz lukrativer Angebote hat der BVB übrigens mehrere Testspiel-Offerten aus Ländern ausgeschlagen, in denen die Menschenrechts-Situation nicht mit den Maßstäben von Borussia Dortmund in Einklang zu bringen bzw. eine offene Diskussion über das Thema Menschenrechte nicht möglich ist.“

Nun lehnt man Testspiele aus Ländern, in denen die Menschenrechte nicht groß geschrieben werden kategorisch ab, reist aber mit der kompletten Mannschaft in ein Land, das von Menschenrechten mal so gar nix hält. Die Diskriminierung von Homosexuellen gehört in Dubai noch zu den harmlosesten Sachen, wenn gleichauf auch als sehr negativ zu bewerten. Immer wieder sterben Gastarbeiter in Dubai, weil Sie unter schwersten Arbeitsbedingungen arbeiten müssten ohne ausreichend Sicherheit.

Aber auch der Lohn ist dort menschenunwürdig, Menschenrechtsorganisationen bezeichnen die Praxis als „moderne Sklaverei“ und meinen es dabei sogar noch gut. Human Rights Watch sieht das Hauptproblem darin das Fehlen einer Zivilgesellschaft in Dubai. Es gebe niemanden, der Menschenrechtsverletzungen überwachen und kritisieren würde.

Wer versucht Streiks zu organisieren, wird aus dem Land geworfen, möchte man als Arbeiter freiwillig die Arbeit beenden, ist dies nicht möglich, da die Pässe einkassiert wurden. Es ist Sklaverei. Die Trainingszentren in Dubai wurden eben mit jener Ausbeutung und Menschenrechtsverletzung hergestellt, die Zentren über die der BVB bald laufen wird, wissentlich das dort Arbeiter für einen Hungerlohn gearbeitet haben ohne jegliche Rechte, Arbeitssicherheit oder ausreichend Freizeit und Freiheit.

Lieber BVB,

Testspiele gegen Gegner aus fragwürdigen Ländern abzusagen ist ein guter Schritt, aber auf einem Rasen zu laufen, der mit widerwertigen Methoden bepflastert wurde und für den die Menschen jegliche Würde hergeben mussten finde ich persönlich weitaus schlimmer.

Ich hoffe auf ein Umdenken, damit die Aktionen rund um die Menschenrechte nicht nur Scheinheiligkeit und Imageaufbesserungen sind, sondern ernsthafte Interaktionen für die auch eigene Vorteile und Bedürfnisse hinten angestellt werden.

Die Frage ist ja, würden in Nordkorea die optimalsten Bedingungen sein, würde man dann auch dort hingehen? Weil viel besser als Nordkorea ist die Menschenwürde in Dubai auch nicht.

Es ist passiert, der Terror hat nicht nur Europa erreicht, nein, er hat auch die Fußballstadien erreicht. Ein ziemlich sicherer Ort wird plötzlich ohne Vorwarnung unsicher, viel mehr noch, es wurde ein Spiel abgesagt.

Ich heiße Matthias und habe keine Angst vor dem Terror, aber ich wohne auch in einem sehr abgelegen Dorf mit vielleicht 1.000 Einwohnern und weiß, dass hier so schnell kein Terrorist herkommt um etwas in die Luft zu jagen. Würde ich in Hamburg, Berlin oder München wohnen, wäre das sicher ganz anders.

Wenn ich zum Fußball gegangen bin, war dies immer ein Moment in dem ich alle Sorgen, Ängste und andere Dinge die mich beschäftigen vergessen konnte. Für den Moment im Stadion zählte nur mein Verein, meine Unterstützung und das feiern von Siegen und das analysieren von Niederlagen. Ich stehe oder sitze da neben meinen Freunden, die genau wie ich, für diesen Moment den Alltag vergessen, sich wohl fühlen und einfach gute Laune haben.

Viele von uns fühlen sich auch in den eigenen vier Wänden sicher, in dem Ort in dem Sie leben. Das Problem ist, das jeder Mal vor die Tür muss und auch möchte. Ein Musical in Hamburg, ein Theaterbesuch in München oder durchs Regierungsviertel schlendern in Berlin. In den Gedanken stehen jetzt die Eindrücke von Paris und Hannover, jeder geht mit einem anderen Gefühl los, guckt wer sich verdächtig verhält, bei wem der Rucksack größer als normal ist.

Jetzt trifft es den geliebten Fußball, eine Volkssportart in vielen Ländern und die Terroristen betreten ein Gebiet, das Sie zuvor immer verschont haben. Naja und plötzlich ist auch der Fußball ein unsicherer Ort geworden, ein Stadionbesuch könnte Folgen haben, die wir uns nicht mal ansatzweise vorstellen können.

Ist das Panikmache oder falsche Angst? Ja, vielleicht, aber es sind auch die Gedanken und Gefühle die einem jetzt in den Kopf schießen. Wenn der BVB am 29.11 den VFB Stuttgart empfängt wird das Stadion ausverkauft sein, es wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein sehr sicherer Ort sein, aber wir werden trotzdem mit einem anderen Gefühl auf der Südtribüne stehen, im Westen sitzen oder auf der Nord.

Was uns die Terroristen nicht nehmen können ist unsere Vereinsliebe, denn sobald der Schiedsrichter anpfeift, vergessen wir wieder für einen Moment die Sorgen und Ängste die wir haben, dann zählt nur der Verein, die Mannschaft und das wir siegreich sind. Wir lassen uns den Spaß nicht nehmen, aber wie vieles im Leben haben uns diese Vorfälle eine kleine Wunde in unsere Seele gerissen, die dafür sorgt, dass wir nun vorsichtiger sind….

In diesem Sinne, passt auf euch auf. HEJA BVB!

Wir haben uns mal sehr kritisch mit der neuen Plattform SPLITSEAT befasst. Die Idee hinter dieser Plattform ist, dass man Dauerkarten untereinander tauscht um speziell bei ausverkauften Spielen doch noch in den Genuss einer Karte zu kommen. Die Idee eine länder-, sportarten- und vereinsübergreifende Plattform zu schaffen, die dazu dient untereinander Karten zu tauschen ist an sich nicht verkehrt, auch das der Betreiber eine Gebühr von 2,50€ verlangt für die Vermittlung kann man durchaus noch als verständlich empfinden, aber problematisch wird es dann, wenn durch die Tauschplattform ein Profit erwirtschaftet wird, sprich der Dauerkarteninhaber zusätzliches Geld verdient außerhalb des Originalpreises.

Die Idee ist ja nicht neu, beim BVB gibt es mit der Fanabteilung einen Ort um Karten zu Originalpreisen abzugeben oder die Blocke zu tauschen, war dieser Bereich früher noch für alle Fans zugänglich, ist dieser Bereich heute auf die Mitglieder beschränkt.

Auf Splitseat ist es möglich einen Preis festzulegen, ähnlich wie dies auch bei Viagogo möglich ist. Die Grundidee hinter diesem Projekt finden wir positiv, da es auch Nicht-Mitgliedern die Möglichkeiten bietet Spiele zu verfolgen, auf die man sonst keinerlei Chancen hat. Und Dauerkartenbesitzer haben die Möglichkeit einen Teil ihrer Kosten für die DK zu decken. Erwähnenswert ist aus unserer Sicht, dass es bei SPLITSEAT die Möglichkeit gibt, die Dauerkarten auf seine Freunde einzuschränken, somit können nur die eigenen Freunde ein Buchung vornehmen.

Problematisch wird es dann, wenn mit den Karten Profit gemacht wird. SPLITSEAT nimmt im Moment keinen Einfluss auf die Preisgestaltung, auch wird die Übergabe / Rückgabe der Karten sowie die Bezahlung des Unkostenbeitrags ausserhalb der Plattform unter den Beteiligten geregelt. Wenn der Betreiber von Splitseat hier noch reagiert und die Plattform so gestaltet, das die Originalpreise zu den Obergrenzen gehören, dann könnte das ein ziemlich großartiges Projekt werden mit einer Gewinnsituation für Verkäufer und Abnehmer. Wenn sich die Plattform auf die gleichen Wege wie VIAGOGO bewegt, wird es schnell bergab gehen, das wäre für eine Idee solcher Art sehr schade.

Wer sich einmal selbst ein Bild über dieses Projekt machen möchte, der darf das gerne unter folgendem Link tun: http://www.splitseat.de/ 

Wir hoffen das dass Potenzial eines solchen Projektes in die richtigen Bahnen gelegt wird.

Darum können wir momentan nur eine bedingte Empfehlung aussprechen und erhoffen uns, das aus diesem Projekt etwas wird, das fair und transparent für alle Fans ist, auch finanziell.

Das Dortmund ein Rassismus Problem hat ist nicht erst seit SS-Siggi bekannt. Dass es jetzt Daniel Lörcher trifft, der seines Zeichens sehr engagiert in der Anti-Rassismus Thematik arbeitet ist daher nicht verwunderlich. Daniel ist Fanbetreuer beim BVB und leistet großartige Arbeit, die einigen wenigen Vollpfosten auf die Füße tritt. Am Sonntag wurde er dafür im Stadion von rechtsorientierten Idioten angefeindet. Natürlich in Form eines Spruchbandes, die Täter dieser feigen Tat werden nun ermittelt.

Es sind Anfeindungen die auch ich zu genüge kenne, nicht so öffentlich wie es bei Daniel passiert ist, aber schon sehr aggressiv und umfassend. Seit vielen Jahren betreuen wir als Fanclub unser Anti-Rassismus Projekt. Dieses beinhaltet auch, dass wir uns oft zu aktuellen Geschehnissen zu diesem Thema äußern und uns ausdrücklich davon distanzieren. In Folge dessen kam es zu Drohanrufen, Pöbelmails oder Anfeindungen in diversen Foren.

Als 1.Vorsitzender klingelte natürlich immer mein Telefon. Es waren Anrufe dabei mit Sätzen wie „Dich Muslimfreund bringen wir zur Strecke“ oder auch ganz kreative Sachen wie „Wir werden dich an der Moschee aufhängen“. Ich freue mich ehrlich gesagt über diese Anrufe, weil wir dadurch auch sehen können dass wir etwas erreichen. Zumal diese Anrufe auch meiner Belustigung dienen. Dem Typen der mich an der Moschee aufhängen wollte konnte ich mit auf den Weg geben, dass man mit mangelnder Intelligenz nicht mal einen Haken an die Wand kriegt. Er schrie dann noch „Heil Hitler“ und lag auf.

Jetzt in der aktuellen Flüchtlingsthematik verteilen sich die Anfeindungen auf viele großartige Menschen, einer davon Daniel Lörcher. Wir können nur sagen, durchhalten und Paroli bieten. Wenn die Themen aus den Medien verschwunden sind, werden die Rechtsradikalen bestraft sein und die Couch-Nazis von Pegida und co wieder vor RTL sitzen und über Ihr armseliges Leben jammern.

Bis dahin durchhalten, denn die Menschen die wir damit unterstützen werden es uns danken.