Ich gucke heute auf die Tabelle und sehe RB Leipzig auf einem Aufstiegsplatz und denke mir einfach nur „Oh bitte nicht“.

Ja, damit sage ich auch ganz direkt, dass ich dieses Konzept nicht gut finde. Einige von euch werden sicher mit dem Argument kommen, das die sportlichen Aspekte im Vordergrund stehen und man diese respektieren sollte. Sportliche Leistungen respektiere ich immer, darum ist der Aufstiegsplatz auch nicht das Problem an sich, das hat sich die Mannschaft aus Leipzig verdient.

Mein Problem ist der Verein selbst, die Arbeit dort und das Konzept. Die Frage die ich mir immer stelle ist, wie viele Event-Vereine kann sich der Profifußball in Deutschland erlauben, damit die Integrität nicht verloren geht.

Wir haben in der 1. Bundesliga mit dem VFL Wolfsburg schon einen sehr eventlastigen Verein, der davon abhängig ist ob die Fans der Mannschaft eine Früh- oder Spätschicht bei Volkswagen haben. Deutlich zeigte sich das bei einem Champions League Spiel gegen Manchester United bei dem das Stadion nur zur Hälfte gefüllt war.

Zuschauerprobleme wird es aber in Leipzig nicht geben, da der Ostfussball wenig präsent ist und darum die Menschen anzieht. Aber auch nur wegen dem Event und weniger wegen dem Verein und dem Fußball.

Also man darf schon sagen, dass Ingolstadt da ordentlich Alarm gemacht hat bei uns im Westfalenstadion. Mit ein wenig Pech für uns hätte das durchaus anders ausgehen können. Aber da gab es ja noch 3 Szenen die strittig waren. Wir haben uns die Wiederholungen gefühlt 20-Mal angesehen und dabei auch mal die Zeit gestoppt und eine extreme Zeitlupe laufen lassen.

Elfmeter Ja oder Nein?

Im ersten Moment hätten wir gesagt, dass dies auf jeden Fall ein Elfmeter ist und damit auch die rote Karte für Hummels. Guckt man sich die Szene aber genauer an, wird man schnell feststellen das Hummels zwar die Arm festhält, der Spieler aber selbst zu Boden geht um mit einer Grätsche den Ball noch zu erreichen, da dieser zu weit vorgesprungen ist. Den Gegner zu blocken, ein wenig zu zerren und damit die Geschwindigkeit zu reduzieren ist bis zu einem gewissen Punkt völlig legitim.

Das Thema "Hilfsmittel im Fußball" hat uns nach der Ankündigung rund um den Videobeweis diesen zu Testzwecken einzuführen sehr interessiert. Wir haben dazu den SKY-Moderator Marc Hindelang in einem kleinen Interview befragt. 

BVB Freunde:
Am 18.10.2014 wurde das Freistoßspray zum ersten Mal eingesetzt, wie
sinnvoll findest Du dieses Spray und warum wird es in manchen, auch
sinnvollen Situationen doch nicht eingesetzt?

Marc Hindelang:
Ich finde es schon sinnvoll, weil dadurch doch die ständige Diskutiererei Zentimeter und der "Raumklau" durch die Spieler aufgehört hat.
Warum es manchmal doch nicht eingesetzt wird, kann ich nicht sagen. Ich denke das ist das Ermessen des Schiedsrichters, der eben abschätzt ob obiges gerade
eintritt oder nicht. Und wenn etwas zu häufig eingesetzt wird verliert es wohl auch an Wirkung...Ich sehe jedenfalls mehr Nutzen als Schaden dadurch.

Heute wollen wir auch mal ein Fazit ziehen, was sich in Sachen Fitness und Ernährung unter Tuchel geändert hat. Es ist schon sehr auffällig ohne das Böse zu meinen, dass die Spieler unter Tuchel weniger von Verletzungen geplagt sind. Das mag unter anderem auch daran liegen, dass die Spielweise weniger laufintensiv ist, aber auch an der Ernährungsumstellung und dem geänderten Fitnessplan.

Unter Klopp sah der Ernährungsplan so aus, dass täglich der Lieferservice eines italienischen Restaurants vorgefahren ist und Nudeln, Salate und co gebracht hat. Tuchel war keine 5 Tage im Amt, da wurde der Part gestrichen. Tuchel holte aber keinen neuen Koch, sondern setzte den Koch des Jugendinternats auch für die 1.Mannschaft ein. Denn im Jugendinternat wurde gesund gekocht und auf den Leistungssport bezogene Kost gezielt serviert. Die Zeiten von Nudeln, Pommes und zuckerhaltigem Essen waren damit Geschichte.

Kein Thema hat 2014 so sehr polarisiert wie die Steueraffäre rund um Uli Hoeneß. Auch unter den BVB Fans, den BVB Verantwortlichen und zahlreichen Spielern war es ein Thema, zu dem Sie in der Presse einen Kommentar abgegeben haben.

Nach 1,8 Jahren wird Uli Hoeneß vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen, der 29.02.2016 soll es werden. Es wird ein Medienrummel erwartet, jeder möchte Uli Hoeneß fotografieren und filmen, wenn er in die Freiheit läuft.

Das man als BVB Fan die Geschehnisse automatisch verfolgt liegt in der Natur der Sache, denn Bayern ist in dieser Saison wieder einer unserer Hauptkonkurrenten, wenn auch aktuell etwas in weiter Ferne.

Die Meinungen sind geteilt

Die Stimmung in den Fanlagern ist etwas gespalten, die einen finden die vorzeitige Entlassung falsch, die anderen haben es gleich gewusst und wiederrum Andere finden es völlig in Ordnung. Fragt man mich nach meiner Meinung, dann teile ich diese gerne in die sachliche Ebene und die unsachliche Ebene auf.