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Während der Halbzeitpause im Heimspiel gegen Hannover 96 hatten Dortmunder Anhänger ein Banner hochgehalten, welches für Irritationen bei den Verantwortlichen sorgt. Das Banner mit der Aufschrift „The Old Firm 26“ könnte einen rechten Hintergrund haben. Möglicherweise steht die Zahl 26 für die Buchstaben BF, ein Hinweis auf die zur rechten Szene gezählten Borussenfront. Wie der Verein am nächsten Tag per Twitter mitteilte, werde das Videomaterial genau ausgewertet. „Der BVB steht weiterhin entschlossen gegen rechte Gruppierungen im Stadion und behält sich rechtliche Schritte vor“.

Borussenfront wird wieder aktiver

In den 1980er Jahren gehörte die Borussenfront zu den berüchtigtsten Fan-Gruppierungen hierzulande. Das Fanprojekt Dortmund versuchte den Mitgliedern der Gruppe, neue Perspektiven anzubieten, wodurch sich die Gruppe deutlich verkleinert hat. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die aktive BVB Fanszene, die sich schon seit Jahren gegen Rassismus im Stadion wehrt. Inzwischen ist die Borussenfront wieder aktiver, tritt aufgrund mehrere Stadionverbote in der Bundesliga jedoch kaum in Erscheinung. Stattdessen weichen sie auf Spiele der zweiten Mannschaft sowie Partien der Ober- und Verbandsliga aus. Vor dem Champions League Finale 2013 gab es 50 Festnahmen, als Anhänger ein Plakat mit der Aufschrift „30 Jahre Borussenfront Dortmund“ entrollt hatten.

Großes Problem im italienischen Fußball

Zwar kommt es auch in deutschen Stadien hin und wieder zu rassistischen Äußerungen von Fans, im Vergleich zu Italien hält sich das Problem hierzulande jedoch in Grenzen. Im Italien wird der Rassismus unter dem Vorwand eines ausgeprägten Nationalstolzes öffentlich zur Schau gestellt. Es kommt regelmäßig vor, dass Spieler mit dunkler Hautfarbe auf das Übelste beleidigt werden. Befeuert wird dies von Verantwortlichen wie dem ehemaligen Nationaltrainer Arrigo Sacchi, der vor Kurzem mit rassistischen Äußerung für Empörung gesorgt hat: „Italien hat keine Würde, keinen Stolz: Es ist nicht möglich, dass wir Mannschaften mit 15 Ausländern haben“. Selbst der italienische Nationalspieler Mario Balotelli wurde in den vergangenen Jahren immer wieder rassistisch beleidigt, weshalb bereits einige Spiele abgesagt wurden.

Im Vergleich zu Deutschland fehlt in Italien eine klare Position der Vereine. Obwohl die Fans von Lazio Rom immer wieder negativ aufgefallen sind, hält sich Claudio Lotito mit Kritik an den eigenen Anhängern weitgehend zurück. In den Stadionordnungen finden sich was rassistische Banner betrifft nur selten Verbote. Selbst das Verteilen von Werbematerial für rechtsextreme Parteien wird zumeist bewusst attackiert. Wie mit einem Bonus auf Spiele der Seria A gewettet wird steht in diesem Wettbonus Vergleich.

Fußballfans, die ihre Mannschaft auf Auswärtsreisen begleiten möchten, müssen tief in die Tasche greifen. Dies gilt für BVB Fans in besonderem Maße. Lediglich in drei Stadien werden keine Top-Zuschläge erhoben. Nur in Darmstadt, Ingolstadt und beim FC Bayern wird auf diese Zusatzeinnahmen verzichtet. Besonders drastisch sind die Preise bei Sitzplatztickets. Mit Anreise, Essen und Getränken kommen leicht über 100 Euro zusammen. Wer sparen will, müsste Fan von 1899 Hoffenheim werden. Für einen Stehplatz bei allen 17 Auswärtsspielen müssen Anhänger der Borussia 278,40 Euro bezahlen. Bei Hoffenheim Fans fallen lediglich 252,20 Euro an. Wer zusätzlich noch auf sein Team wetten möchte, kann dies bei vielen Buchmachern mittlerweile auch per PayPal, wie unter serioes.org nachgelesen werden kann.

Mal wieder geht ein Bundesligawochenende zu Ende. Der 1:0 Sieg gegen Hannover war ein toller Erfolg möchte man meinen, aber leider nicht für jeden. Bei vielen BVB Fans hat das Bayern-Fieber eingesetzt und der Wunsch, noch Meister zu werden.

Grundsätzlich ist der Wunsch nicht verkehrt, solange er nicht ins Extreme verfällt. Diese Extreme sind aktuell zu beobachten und gefährden sogar unsere Grundwerte und die Einstellung die uns als Fans immer ausgezeichnet haben.

Der 1:0 Erfolg gegen Hannover hat trotz des Sieges und der 3 Punkte viel Kritik auf den Plan gerufen. In unserem Forum, bei Facebook und unter Kommentaren in Zeitungen sind oft Dialoge zu sehen, die darauf abzielen das dieses 1:0 zu wenig ist. Aber nicht nur zu wenig, Nein, die Mannschaft an sich wird kritisiert, dem Trainer wird teilweise die Kompetenz abgesprochen und die Aufstellungen und die charakterlichen Eigenschaften werden in Frage gestellt.

Auch erschreckend fand ich teilweise das Verhalten unserer Fans zu der Verletzung von Badstuber. Dazu gab es Kommentare wie „Gut dass er sich verletzt hat, das verschafft uns vielleicht noch eine Chance Meister zu werden“ oder „HAHA die olle Bayernsau, hat er sich verdient und ist gut für uns“. Gut, Idioten gibt es immer die so etwas schreiben. Aber bei vielen war trotzdem schon erkennbar, dass in der Verletzung ein Vorteil für uns gesehen wird.

Ich gucke heute auf die Tabelle und sehe RB Leipzig auf einem Aufstiegsplatz und denke mir einfach nur „Oh bitte nicht“.

Ja, damit sage ich auch ganz direkt, dass ich dieses Konzept nicht gut finde. Einige von euch werden sicher mit dem Argument kommen, das die sportlichen Aspekte im Vordergrund stehen und man diese respektieren sollte. Sportliche Leistungen respektiere ich immer, darum ist der Aufstiegsplatz auch nicht das Problem an sich, das hat sich die Mannschaft aus Leipzig verdient.

Mein Problem ist der Verein selbst, die Arbeit dort und das Konzept. Die Frage die ich mir immer stelle ist, wie viele Event-Vereine kann sich der Profifußball in Deutschland erlauben, damit die Integrität nicht verloren geht.

Wir haben in der 1. Bundesliga mit dem VFL Wolfsburg schon einen sehr eventlastigen Verein, der davon abhängig ist ob die Fans der Mannschaft eine Früh- oder Spätschicht bei Volkswagen haben. Deutlich zeigte sich das bei einem Champions League Spiel gegen Manchester United bei dem das Stadion nur zur Hälfte gefüllt war.

Zuschauerprobleme wird es aber in Leipzig nicht geben, da der Ostfussball wenig präsent ist und darum die Menschen anzieht. Aber auch nur wegen dem Event und weniger wegen dem Verein und dem Fußball.

Also man darf schon sagen, dass Ingolstadt da ordentlich Alarm gemacht hat bei uns im Westfalenstadion. Mit ein wenig Pech für uns hätte das durchaus anders ausgehen können. Aber da gab es ja noch 3 Szenen die strittig waren. Wir haben uns die Wiederholungen gefühlt 20-Mal angesehen und dabei auch mal die Zeit gestoppt und eine extreme Zeitlupe laufen lassen.

Elfmeter Ja oder Nein?

Im ersten Moment hätten wir gesagt, dass dies auf jeden Fall ein Elfmeter ist und damit auch die rote Karte für Hummels. Guckt man sich die Szene aber genauer an, wird man schnell feststellen das Hummels zwar die Arm festhält, der Spieler aber selbst zu Boden geht um mit einer Grätsche den Ball noch zu erreichen, da dieser zu weit vorgesprungen ist. Den Gegner zu blocken, ein wenig zu zerren und damit die Geschwindigkeit zu reduzieren ist bis zu einem gewissen Punkt völlig legitim.