Die Entwicklung der letzten Tage, an der wir natürlich zumindest beteiligt waren, hat uns sehr berührt und zu intensiven Diskussionen im Vereinsbereich und Vorstand geführt.

Das, was wir der Situation als Positives abgewinnen können ist, dass wir die Notwendigkeit erkannt haben, Veränderungen vorzunehmen.

In dieser Stellungnahme werden wir versuchen, auf die berechtigten Fragestellungen zu antworten.

Eines vorab: Unsere Meldung, dass wir unsere Aktivitäten gegen Rassismus, Diskriminierung und rechte Propaganda beenden, war zu impulsiv und konnte zu Missverständnissen führen oder beitragen! Dafür entschuldigen wir uns ganz ausdrücklich!
Die Bedrohungen durch Emails, Anrufe und Briefe, hat einfach zu einer unüberlegten Vorgehensweise geführt. Sicherlich wäre es, aus heutiger Sicht, besser gewesen, vor einer öffentlichen Stellungnahme, mit anderen Fanclubs und Initiativen Kontakt aufzunehmen.

In Medien und auch in Foren wurde vermutet, dass wir nur die Suche nach Aufmerksamkeit mit unseren Äußerungen verfolgt haben.
Natürlich wollten wir, mit der Meldung, Aufmerksamkeit erzeugen! Aber nicht für die BVB Freunde Deutschland, sondern für die Bedrohungssituation. Vielleicht haben wir uns dabei, in der Wahl der Mittel, vergriffen. Wir hatten nie die Absicht, unsere Aktivitäten in den Vordergrund oder gar, über andere Initiativen und Projekte zu stellen.
Wir betonen ganz ausdrücklich, dass wir der Arbeit „gegen Rechts“, in Dortmund und auch anderswo, mit dem allergrößten Respekt gegenüberstehen. Wir wissen, welch wichtige Arbeit von den Initiativen und Vereinigungen vor Ort, geleistet wird.

Unsere Bemühungen sahen wir immer nur als eine Ergänzung mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen.

In diversen kritischen Fragen, tauchte immer wieder jene auf, was für ein Fanclub wir denn eigentlich sind. Ebenso die Feststellung, dass wir „vor Ort“ bisher nicht gesichtet wurden.
Hierzu einige Erläuterungen!
Es ist richtig, dass wir, bei Heim- und Auswärtsspielen, nicht als Fanclub zu erkennen sind. Trotz der Tatsache, dass „nicht wenige“ Mitglieder, bei Spielen dabei sind.
Dies hat schlicht damit zu tun, dass wir uns, aus unterschiedlichen Gründen, nicht um „Erkennungszeichen“ gekümmert haben.

Grundsätzlich ist zum Verein zu sagen, dass wir uns, im Jahr 2004, ganz bewusst, als Internet-Fanclub gegründet haben. Unser Ziel war und ist es, die Menschen zu erreichen, die keine Chance haben in einem örtlichen/regionalen Fanclub aktiv zu sein. Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, in finanziell schwierigen Verhältnissen und/oder einer weiten Entfernung zum BVB und dessen Fanclubs. Als offiziell registrierter Fanclub bieten wir damit die Möglichkeit, sich zugehörig und mit anderen Fans verbunden zu fühlen. Nach unseren Informationen gibt es kein vergleichbares Angebot.
Natürlich hätten wir, auf andere Art und Weise, mit bestehenden Fanclubs und Initiativen/Organisationen einen intensiveren Austausch suchen können. Das haben wir, in der Tat, bisher versäumt.

Uns erschien es so, als würde auch die Tatsache, dass wir keine Mitgliedsbeiträge erheben, kritisch gesehen, weil damit eine „Unverbindlichkeit“ entstünde. Das ist von uns so nicht nachvollziehbar und entspricht auch nicht unseren Erfahrungen.
Wir wissen, dass nicht wenige Mitglieder mit einer finanziell angespannten Situation klar kommen müssen.
Dies war auch ein Grund, warum wir auf einen generellen Mitgliedsbeitrag verzichtet haben.
Die Prüfung von Einkommensverhältnissen, z.B. durch Bewilligungsbescheide der Jobcenter, wollten wir keinesfalls durchführen. Dies entspräche nicht unseren ethischen Vorstellungen. Darüber hinaus, wäre dies mit einem deutlichen dauerhaften Verwaltungsaufwand verbunden.
Die Tatsache, dass die Kosten für den Betrieb von Homepage und Forum nicht unerheblich sind, hat uns, vor einigen Wochen, dazu veranlasst, um freiwillige Unterstützungen zu bitten.
Dies halten wir, nach wie vor, für legitim!

Eine ganz zentrale Fragestellung ist und war, welche konkreten Aktivitäten wir gegen Rassismus, Diskriminierung durchgeführt haben.
Neben der „reaktiven“ Vorgehensweise, gegenüber Mitgliedern und Teilnehmenden an unserem Internetforum, die für rechtspopulistische Organisationen/Parteien geworben haben und/oder durch hetzerische, fremdenfeindliche auffielen, versuchten wir Menschen durch Gespräche zu unterstützen, die sich, auch im Rahmen von Sportveranstaltungen, bedroht fühlten oder manifest bedroht wurden. Dies waren, in den letzten Jahren, die etwa 200 Gespräche, auf die wir mehrfach hingewiesen haben.
Darüber hinaus haben wir, wie ebenfalls bereits erwähnt, da Gespräch und die Zusammenarbeit mit Organisationen gesucht, die entweder auch „gegen Rechts“ tätig sind oder auch eine exponierte Stellung im Sport einnehmen. Dazu gehörte auch der Versuch, mit dem DFB Kontakt aufzunehmen.
Ein weiterer Aspekt unserer Arbeit waren und sind Gespräche mit Multiplikatoren, auch in der Form von „Interviews“. Meist beschränkt sich so etwas darauf, durch entsprechende Fragestellungen, Probleme überhaupt oder nochmals wahrnehmbar zu machen. Auch der Versuch, zu einer „Verstärkung“ von antirassistischen Netzwerken beizutragen gehört dazu. Wobei wir unsere Einflussmöglichkeiten dabei nicht überschätzen.
Dass wir es bisher versäumt haben, dabei einen umfangreicheren und intensiveren Kontakt, mit Initiativen des BVB und dem Umfeld von BVB Fanclubs, herzustellen und zu pflegen, kann man uns zu Recht vorwerfen. Es passieren eben auch Fehler, wenn man sich intensiv mit eigenen Ideen beschäftigt. Das passiert ja nicht nur uns!

Wir haben bewusst länger gewartet, bevor wir noch einmal Stellung nehmen.
Wir sind, mit unseren Kritikern, einig darin, dass, durch einige Medienberichterstattungen, ein negatives Bild der wichtigen Aktionen und Kampagnen gegen rechte Entwicklungen entstanden ist, das nicht der Realität entspricht.

Wir möchten außerdem auch darauf hinweisen, dass wir an einem freundschaftlichen und fairen Austausch, mit anderen Initiativen, interessiert sind.

Nein liebe Borussen, wir sind nicht plötzlich Rechts geworden oder fühlen uns nicht mehr dazu berufen den Rechten Paroli zu bieten. Bevor wir erklären, was wir damit genau meinen, möchten wir kurz zurückblicken und auch nach vorne.

Rückblick:
Seit 12 Jahren kämpft dieser Fanclub aktiv gegen Rassismus, seit 8 Jahren kam auch der Kampf gegen Homophobie dazu und anderer Diskriminierungsgründe. Wir sind als Fanclub 2004 angetreten um einen Fanclub zu schaffen, der für alle toleranten Menschen ein Ort wird, in dem man Sie so akzeptiert wie Sie sind.

Wir haben mehr als 200 Dialoge mit rechtsdenkenden Menschen geführt, haben aktive Kampagnen gegen NPD und AfD geführt und sind immer Standhaft gewesen wenn es auch mal schwierig wurde. Nicht selten wurden wir bedroht und beleidigt. Oft genug haben wir da rein gestochen, wo sich kein anderer mehr hin getraut hat und über die Jahre sind wir namenhafte Partnerschaften eingegangen mit anderen Vereinen und Organisationen gegen rechts, unsere Partnerschaften reichen noch heute bis rein in den deutschen Bundestag. Wir sind stolz auf unsere bisher geleistete Arbeit.

Heute ist ein ganz besonderer Tag, ein Tag der den Umbruch dieses Fanclubs einleitet. Nach 12 langen Jahren gibt es ab heute ein neues Fanclublogo.

UND HIER IST ES!!



In dem Logo greifen alle wichtigen Grundsätze die dieser Fanclub vertritt.

Skyline: In der Skyline im oberen Halbkreis ist deutlich zu sehen, dass hier nicht nur Dortmund gezeigt wird, sondern auch andere Orte in Deutschland ihren Platz finden. Das soll symbolisieren, das wir Mitglieder aus ganz Deutschland in unseren Reihen haben und miteinander eng verbunden sind.

BVB Logo / Ball: Das BVB Logo im Ball soll natürlich unsere tiefe Verbundenheit zu Borussia Dortmund und dem Fussball signalisieren.

2 Menschen die sich die Hand reichen: Dieser Fanclub steht für ein weltoffenes Denken, kein Mensch ist unserer Meinung nach Illegal, jeder ist bei uns Willkommen der eine tolerante Einstellung zu allen Menschen auf dieser Welt hat. Rechtes Gedankengut hat bei uns somit keinen Platz, das können wir jetzt auch endlich in unserem neuen Logo deutlich zu Ausdruck bringen.

Wir hoffen euch gefällt das neue Logo, das erstellt wurde von unserem ehrenwerten Vorstandsmitglied Bernd, der hier viele Stunden damit verbracht hat dieses Logo zu designen. Dafür hat es viele andere Entwürfe gebraucht bis das jetzige Logo feststand.

Je mehr Sie spielen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie einen großen Gewinn erzielen

Es gibt viele Möglichkeiten, zu spielen, alle sind um uns herum. Mit dem Internet, Smartphones und Tabletts, können Sie heute ein Casino in Ihrer Tasche tragen oder Wette auf ein Pferderennen jederzeit, ob Tags oder Nachts, und wo immer Sie sind abgeben.

Zu dieser Explosion fügt Glücksspiel-Werbung bei, die immer da ist, und es ist klar, spielen ist immer mehr und mehr ein Teil unseres Lebens.

Experten und Kommentatoren gleichermaßen warnen, dass diese Normalisierung des Glücksspiels zwangsläufig zu mehr Spielsucht in unsere Gemeinschaft führen würde, besonders unter jungen Menschen, die weniger in der Lage sind, Fakten von Fiktion zu trennen. Klar ist, dass ein Mangel an weiß und schnellen Zugang zu spielen ist ein Rezept für eine Katastrophe.

Wenn Sie davon Verständnis haben, dann ist egal wie verlockend die Werbung ist, das Spielen ist nur lustig, wenn er unter Kontrolle bleibt.

Es müssen nicht immer fünf oder sechs schwarz-gelbe Tore sein. Man kann auch mit weniger erzielten Treffern zum Sieg kommen. Am 05.Spieltag der Fußball-Bundesliga gewann Borussia Dortmund das Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Freiburg, nach einer guten Mannschaftsleistung, verdient mit 3:1 und setzt sich nun in der Liga-Tabelle mit 12 Punkten und einem Torverhältnis von 16:04 oben fest.

Personelle Situation und Startelf
Auch im achten Pflichtspiel der Spielzeit 2016/2017 musste BVB-Coach Tuchel verletzungsbedingt auf jede Menge Spieler verzichten, darunter die Langzeitverletzten Reus, Durm, Subotic und Bender. Schürrle nahm zwar wieder am Lauftraining teil, war aber noch nicht fit genug für das Spiel gegen Freiburg. Hinzu kamen die Ausfälle von Bartra wegen einer Adduktorenzerrung und Ramos wegen Adduktorenprobleme. Die Spieler Park und Sahin schafften es nicht in den 18er-Kader. Gegenüber dem klaren Auswärtssieg in Wolfsburg vor drei Tagen wurde die Startelf von Tuchel nur leicht verändert und schickte folgende 11 BVB-Spieler auf den „heiligen Rasen“ des Tempels: Bürki, Piszczek, Sokratis, Ginter, Schmelzer, Weigl, Dembélé, Castro, Götze, Mor, Aubameyang.


Spielverlauf – Erste Halbzeit
Freitagabend – es ist dunkel - das Flutlicht geht an im schönsten Stadion der Welt und Borussia Dortmund spielt - Schwarz-Gelbes Fußballherz, was willst du mehr.

Um 20:30 Uhr pfiff Schiedsrichter Dingert das erste Spiel am fünften Spieltag, zwischen Borussia Dortmund und dem SC Freiburg, an. Die Gästen aus dem Breisgau führten den Anstoß aus und der BVB spielte in den ersten 45 Minuten in Richtung Nordtribüne und hatte die lautstark unterstützende „Gelbe Wand“ im Rücken. Die Rahmenbedingungen für das Flutlicht-Spiel waren sehr gut – witterungsbedingt war es trocken, noch angenehm warm und der Dortmunder Rasen war, wie er es immer ist, in einem Top-Zustand. Die Gäste zeigten von der ersten Sekunde an, dass sie unbedingt mitspielen wollten und hatten sofort Zug nach vorne. Nach 35 Sekunden hatte Abrashi aus einer sehr guten Schussposition den ersten Abschluss, traf aber den Ball nicht richtig, sodass die Kugel weit am Tor vorbei ging. Und der Aufsteiger blieb weiter dran und Piszczek konnte in der zweiten Minute einen Schuss von Petersen, aus halbrechter Position, gerade so noch abfälschen und zur Ecke klären, die aber, zum Glück für den BVB, nicht gefährlich wurde. Die Freiburger kamen sehr gut in dieses Spiel herein und der BVB war erst mal damit beschäftigt, in der Defensive für Ordnung und Sicherheit zu sorgen. In der 5.Spielminute hatte der Aufsteiger die große Chance zum 1:0 – auf Höhe der Mittellinie wurde ein Spieler der Freiburger angespielt, der das Leder sofort nach vorne weiterleitete und alle BVB-Abwehrspieler blieben stehen und versuchten auf Abseits zu spielen, was aber misslang; Nutznießer war Grifo, der über die halblinke Seite alleine auf das Tor von Bürki zulief und im Strafraum zum Schuss kam, aber der Versuch war am Ende so lasch, dass der BVB-Keeper, der vor drei Tagen beim Spiel in Wolfsburg bester Dortmunder war, keine Mühe hatte, die Kugel zu halten. Die Gäste begannen stark und störten die Dortmunder schon sehr früh und weit in deren eigene Hälfte. Die Borussen wirkten in den ersten zehn Minuten überrascht vom mutigen Auftritt der Gäste und kamen überhaupt nicht in die Partie rein. Freiburg verteidigte extrem hoch, drückte die Dortmunder Mannschaft mit eigenem Pressing tief in die Borussenhälfte zurück; der BVB schlug die Bälle nur hoch und weit aus der Gefahrenzone und die