HAMBURG/GELSENKIRCHEN

Die Saison neigt sich dem Ende zu. Zwei Spieltage vor Schluss kristallisieren sich allmählich die zukünftigen Vertreter der Bundesliga in Europa heraus; und am anderen Ende der Tabelle die mutmaßlichen Absteiger. Das realisiert jetzt auch der HSV und bereitet sich abermals für den Ernstfall vor. Zuverlässige Quellen berichten, Christian Heidel im Volksparkstadion gesehen zu haben, um einen Verkauf der Stadionuhr zu besprechen.

 

"Wir sind noch unschlüssig", so Heribert Bruchhagen, "eigentlich wollten wir die Uhr hier behalten und wieder aktivieren, falls wir je wieder den Aufstieg schaffen". Aber Heidel hat eine andere Vision: Statt der Worte "In der Bundesliga seit" soll zukünftig der Satz "Ohne Meisterschaft seit" den Zeitmesser zieren: "Wir wollen die Stadionuhr ehren, indem wir sie gewissermaßen adoptieren. Die Farben sind beinahe gleich, im Prinzip muss nur unser Logo und der neue Schriftzug her". Ziel der Aktion ist, dem finanziell angeschlagenen HSV unter die Arme zu greifen. Gleichzeitig erhofft sich die Führungsriege der Königsblauen, dass das konstante Erinnern an die fehlende Meisterschale die Motivation der Spieler ankurbelt.

 

Kommenden Samstag wollen die Vertreter beider Vereine den Gastauftritt der Hanseaten auf Schalke nutzen, um die Umbaupläne zu konkretisieren. Voraussichtlich wird das Kultobjekt das Herz der Veltins- Arena zieren: Die Nordkurve. "Das ist eine besonders günstige Win- Win- Situation für uns. So können wir auch die Gelegenheit nutzen, etwas gegen den üblen Geruch zu unternehmen, der von den Besuchern regelmäßig bemängelt wird. Wir müssen aber zuerst prüfen, ob der Gestank von den Rängen selbst oder von den Fans stammt", so Heidel.

 

 Schalke kauft HSV- Stadionuhr

Heidels Vision: Die HSV- Stadionuhr zukünftig auf Schalke 

 

Die Reaktionen der Fans beider Lager waren gemischt. Vor allem die Hamburger Anhänger fragen sich, warum erst jetzt ein Verkauf der Stadionuhr in Frage kommt. Die Erklärung lieferte Dietmar Beiersdorfer : "Leider konnten wir letztes Jahr an unserer langjährigen Tradition des Relegationsmeisters nicht anknüpfen. 2014 haben wir mir unserer Strategie, dass ein guter Dino nur so hoch springt wie er muss, die Relegation revolutioniert. Ein Jahr später hat Manuel Gräfe in Karlsruhe freundlicherweise durchgewunken, da wir einen Zehn-Jahres-Vorrat König Pilsener und 90 Fässer Kühne- Senf versprochen haben. Wir haben die wahrscheinlichen Gegner (Eintracht Braunschweig oder Hannover 96, d. Red.) analysiert und unsere Chancen bewertet. Nachdem wir uns gegen Mainz nicht mit Ruhm bekleckert haben, sehen wir die Dinge einfach realistisch. Wir erreichen zum Glück die Relegation, aber der Klassenerhalt ist utopisch".

 

Deutlich positiver hingegen sind die Reaktionen der anderen Clubs. BVB- Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke gefällt die Idee besonders gut: “Ja, das ist natürlich eher unorthodox, das steht ja außer Frage. Aber ich freue mich sehr für die HSV- Fans, denn jetzt bleibt die Uhr garantiert nie wieder stehen”. Uli Hoeneß zeigte sich von der Aktion inspiriert: “Wir haben nun auch angefangen, den unbrauchbaren Kram auszumisten”. Mittlerweile findet man Franck Ribéry mit “ästhetischen Mängeln” und “deutlich sichtbaren Gebrauchsspuren” kostenlos auf eBay Kleinanzeigen im Großraum München. 

 

Der Transfer soll in der Sommerpause stattfinden. Welcher Verkaufspreis festgelegt wurde, ist unklar. Gerüchten zufolge soll bei den Schalker Fans eine Petition im Umlauf sein, den eigenen Vorstand zum Tausch in die Hafenstadt zu schicken. Die Fanabteilung war zu keinem Kommentar bereit.

 

Es berichtet Daniel Golubovic im Auftrag der BVB Freunde Deutschland

 

 

 

DISCLAIMER: Dieser Text kann Spuren von Satire enthalten. Wenn Sie gegen Satire unverträglich sind, oder Sie sich nicht sicher sind, konsultieren Sie umgehend ihren Therapeuten. Aber lassen Sie mich damit bloß in Ruhe.

Stellungnahme zu den Ausschreitungen gegen Fans von Rasenball Leipzig und die Sanktionen des DFB.

Die BVB Freunde Deutschland verurteilen aufs Schärfste jede Form von Gewalt und auch die persönlichen Beleidigungen auf Plakaten und Bannern!
Bei aller gerechtfertigten Kritik an den Strukturen des Rasenballsport Leipzig, sind Angriffe auf die Fans weder hinnehmbar, noch entschuldbar.

Der BVB hat den Strafantrag zwischenzeitlich akzeptiert. Ebenso wie unser Verein, erachten wir allerdings die Sperrung der Südtribüne als, unangemessen und auch als nicht zielführend.
Durch eine solche Kollektivmaßnahme gegen alle, werden auch diejenigen überwiegenden Fans bestraft, die keinesfalls an Beleidigungen beteiligt waren oder auch nur dazu aufgerufen haben. Ein plakatives Exempel zu statuieren, trägt nicht zu einer Lösung der durchaus vorhandenen Probleme bei.

Sowohl in journalistischen, als auch in diversen sozialen Medien ist zunehmend eine Schuldzuschreibung gegenüber der „Süd“ und/oder den Dortmunder Ultras festzustellen. In diesem Zusammenhang ist immer wieder auch von Abgrenzungsforderungen zu lesen.
Die BVB Freunde Deutschland verwehren sich gegen jegliche Form pauschaler Vorverurteilungen.
Wir sehen weder „die Süd“, noch „die Ultras“ als Ganzes, als Verursacher von Gewalt und/oder Beleidigungen. Wir sind davon überzeugt, dass all das, was auch von uns verurteilt wird, von Einzelpersonen und/oder kleineren Gruppen ausgeht, die autonom und unabhängig von der Südtribüne und den Ultras agiert.

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Unser Kurzkommentar zur Veranstaltung: 
Der Aktionstag im Deutschen Fußball soll die Erinnerung an die Greueltaten der Nazis wachhalten! Und das ist auch gut, richtig und wichtig!
Aus diesem Grund weisen wir auch auf die Aktion unseres BVB hin.
Und wir hoffen, dass es nicht beim Erinnern bleibt!
Auch heute sind Gruppen, Vereinigungen und politische Organisationen "unterwegs", die mit ähnlichen Parolen, wie die Nazis damals, auf sich aufmerksam machen.
Auf Veranstaltungen und in Schriften taucht eine vergleichbare Hetze auf, wie in den 30er und 40er Jahren.
Gegen Menschen mit gleichgeschlechtlicher Orientierung, gegen Ausländer und Flüchtlinge, gegen politisch Andersdenkende.
Nicht immer sind es "harte Worte". Manchmal versteckt sich Gesinnung auch hinter sanfteren oder scheinbar sachlichen Formulierungen.
Nicht zuletzt auch, weil der Kampf um Wählerstimmen bereits begonnen hat.
Laßt uns alle wachsam sein und genau hinhören.
Und auch widersprechen.
So, wie unser BVB mit seinen Aktionen!
So, wie viele BVB-Fanclubs in Dortmund und anderswo!

Borussia verbindet Generationen! Frauen und Männer! Alle Nationen!



Bildquelle und weitere Informationen: http://www.bvb.de/Der-BVB/Borusseum/News/Tag-gegen-das-Vergessen-am-27.-Januar-2017 

Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt auch für die Elf von Borussia Dortmund die Rückrunde der Saison 2016/2017. Die Elf von Trainer Thomas Tuchel startet mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim in das Fußballjahr 2017. In den vergangenen Jahren wurde der BVB immer als der Bayern-Verfolger Nummer eins gehandelt. Diese Rolle können die Borussen diesmal wohl nicht erfüllen, denn der Abstand zur Spitze beträgt bereits satte zwölf Punkte. Doch wie weit sind die Bayern wirklich weg? Können die Dortmunder das Ruder herumreißen und dem Rekordmeister wieder ein wenig den Rang ablaufen?

Umbruch und Bewegung im Kader

Den Kennern der Szene war bereits vor der Saison klar, dass es eine schwierige Spielzeit für den BV werden würde. Zu groß war die Bewegung im Kader. Etablierte Leistungsträger wie Mats Hummel, Henrikh Mkhitarian oder Ilkay Gündogan haben den Verein verlassen. Vor allem bei Hummels handelte es sich nicht um irgendeinen Spieler, sondern um eine Identifikationsfigur, die ausgerechnet den Weg zum Rivalen aus München antrat. Dafür kamen Spieler wie Ousman Dembele, Andre Schürrle oder Raphaël Guerreiro dazu. Dazu sorgen die Nachwuchskräfte Christian Pulisic und Felix Paßlack für frischen Wind. Kein Wunder also, dass es erst einmal eine Zeit dauert, bis die sprichwörtlichen Rädchen ineinandergreifen. Aktuell steht der BVB auf Platz sechs, mit zwölf Punkten Rückstand auf den Rivalen der letzten Jahre, den FC Bayern München.