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Heinrich Kwiatkowski

Heinrich Kwiatkowski

Heinrich "Heini" Kwiatkowski wurde am 16. Juli 1926 in Gelsenkirchen-Schalke geboren. Er kam über Westfalia Schalke, Schalke 04, und Rot-Weiß Essen im Jahr 1953 als Torwart zu Borussia Dortmund. Zuvor hatte der gelernte Schlosser nach der Ardennenoffensive zwischen Januar 1945 und Ende 1946 zwei Jahre in Frankreich in Kriegsgefangenschaft verbracht.

Kwiatkowski war ein Torwart der alten Schule. 1,80 Meter groß, makellose Figur, exakter Scheitel, der "Sir" unter den Schlussleuten der damaligen Zeit. Er war sehr ehrgeizig, und absolvierte nach dem normalen Training noch so manche Zusatzschicht, vor allem mit Alfred Niepieklo.

Kwiatkowski stand er in der legendären Meistermannschaft von 1956 und 1957 im Tor. 1961 bestritt er als Kapitän des BVB nochmal ein Finale, das aber gegen den 1. FC Nürnberg verloren ging. Auch 1963 zählte er noch zum Kader der Borussia, als sie wieder Deutscher Meister wurde. Damals musste er aber bereits hinter Bernhard Wessel und vor allem hinter dem späteren Nationaltorwart Hans Tilkowski zurückstehen und kam so nur noch zu drei Einsätzen in der Bundesliga, die 1963 gegründet wurde. Insgesamt absolvierte er für den BVB 334 Spiele.

Für die deutsche Nationalmannschaft spielte er vier Mal, war bei den Weltmeisterschaften 1954 und 1958 als Ersatzmann dabei und wurde somit 1954 Weltmeister. Er kassierte dabei in zwei WM-Spielen 14 Tore, u.a. das legendäre 3:8 gegen Ungarn in der Vorrunde in Basel 1954. Während der WM in der Schweiz unternahm er zusammen mit Heinz Kubsch eine Kahn-Tour auf dem Thuner See. "Wir wollten eigentlich nur raus, um uns eine Zigarette zu rauchen, aber beim Besteigen des Kahns fiel ich ins Wasser und konnte nicht schwimmen. Ich wurde aber gerettet. Das Zigarettenrauchen habe ich mir dann abgewöhnt, dafür habe ich später das Schwimmen gelernt", so Kwiatkowski. Die Städtischen Badeanstalten von Dortmund schenkten ihm nach seiner Rückkehr ein Jahr Gratis-Schwimmunterricht...

Kwiatkowski beendete 1964 seine Karriere als Spieler und arbeitete fortan bei der Bildstelle der Dortmunder Stadtwerke, bevor er nach 25 Jahren dort im Jahre 1989 in den verdienten Ruhestand ging. Auch nach seiner aktiven Karriere hielt er Borussia Dortmund immer die Treue. So spielte er jahrelang in der Traditionsmannschaft und war Mitglied im Ältestenrat.

Am 23. Mai 2008 verstarb Heinrich Kwiatkowski nach langer schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren.
Fußball-Deutschland beklagte den Tod eines der fairsten Sportsmänner dieses Landes; Selten hatte ein Mann aus dieser Region ein solches Maß an Popularität erreicht, ohne sich dafür verbiegen zu müssen.


Heinrich Kwiatkowski

Beim BVB: 1953 - 1964

Größte Erfolge:
Weltmeister 1954 mit Deutschland
Deutscher Meister 1956, 1957 und 1963 mit Borussia Dortmund

Anzahl Spiele/Tore für den BVB in
- Oberliga West: 297/0
- Endrunde Deutsche Meisterschaft: 24/0
Bundesliga: 3/0
- Europa-Pokal: 10/0
 Gesamt: 334/0


Anzahl Spiele/Tore für die Deutsche Nationalmannschaft: 4/0