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Steffen Freund

Steffen Freund wurde am 19. Januar 1970 in Brandenburg an der Havel geboren. Als Sechsjähriger bei der BSG Motor Süd Brandenburg (mit diesem Verein steht er immer noch in freundschaftlichem Kontakt). Als Schüler wechselte er dann zur BSG Stahl Brandenburg, wo er vom Juniorenbereich bis in die DDR-Oberliga-Mannschaft aufgestiegen ist.

1991 wechselte er dann für 2 Jahre zum blau-weißen Reviernachbarn von Borussia Dortmund. Aus finanziellen Gründen wurde Steffen Freund 1993 an Borussia Dortmund verkauft, dort spielte er bis 1999 und hatte in Dortmund seine erfolgreichste Zeit mit insgesamt 117 Bundesliga-Punktspielen. Steffen Freund wurde mit Borussia Dormund 1995 und 1996 Deutscher Meister und 1997 Sieger der UEFA Champions League und des Weltpokals.

Nach dem Engagement im Ruhrpott folgten viereinhalb Jahre in der Premier League bei Tottenham und vor dem Karriereende 2004 zwei kurze Gastspiele in Kaiserslautern und Leicester.

Auch Jonas Möller (11) hat sich ein Autogramm geholt, als Steffen Freund (36) zum ersten Mal auf dem Sportplatz von Lok Elstal auftauchte. Seinen neuen Trainer hatte der D-Jugend-Torwart vorher schließlich nur im Fernsehen bewundert. "Wir waren alle sehr aufgeregt", erinnert sich der Nachwuchskicker. Das war 2004. Inzwischen hat man sich im beschaulichen Dorfverein an einen Europameister an der Seitenlinie gewöhnt. Er rückte ins Trainerteam, weil sein Sohn Niklas (12) in der Mannschaft spielt. "Ich bin hier ein ganz normales Elternteil", sagt er, "es ist einfach ein geiles Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen." Beim Kreisklasse-Match gegen Friesack feuert Freund - im Trainingsanzug seines Ex-Vereins Tottenham Hotspur und auf dem Kopf eine Lok-Elstal-Mütze - von der Seitenlinie an. Ohne verbissen zu wirken. "Gut so Jungs. Ganz groß." Das Spiel endet 6:4 für Lok. Neun Siege, 27 Punkte, 98:13 Tore, Tabellenführung.
"Natürlich geht es auch um das Ergebnis", gesteht Freund. Nun geht es gegen Friesack oder die zweite Mannschaft von Groß Glienicke. Das mache keinen Unterschied, findet Freund: "Das Spiel ist das gleiche." Nur die Zielstellung ist so ganz anders als im Profifußball. "Es geht mir vor allem darum, für meinen Sohn und die Kinder da zu sein. Ich habe kein Problem, einfachste Dinge fünfzig Mal zu erklären." Ein Problem in Elstal aber hat auch der prominente Name Freund bisher nicht gelöst: akuten Personalmangel. "Es kann sein, dass wir im nächsten Jahr, wenn ein Teil der Mannschaft in den höheren Jahrgang rutscht, nicht mehr genug Spieler haben, um das Team für den Spielbetrieb zu melden", befürchtet der Startrainer. Das wäre dann auch sein vorläufiges Ende an der Seitenlinie.

Der defensive Mittelfeldspieler absolvierte 21 Länderspiele für die Deutsche Fußballnationalmannschaft, schoss dabei 9 Tore und gewann mit dem Team die Fußball-Europameisterschaft 1996 in England. Außerdem nahm er noch an der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich teil.

Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer sagte: 'Komm Steffen, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los.' (das dürfte wohl Steffens bekannteste Äusserung gewesen sein )

Steffen Freund ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn und wohnt in Potsdam, Ortsteil Neu-Fahrland.




Beim BVB: 1993 - 1999

Größte Erfolge:
Europameister 1996 mit Deutschland
Weltpokalsieger 1997 mit Borussia Dortmund
Champions League-Sieger 1997 mit Borussia Dortmund
2 * Deutscher Meister 1995 und 1996 mit Borussia Dortmund
2 * Deutscher Supercup 1995 und 1996 mit Borussia Dortmund

Anzahl Spiele/Tore für den BVB in
- Bundesliga: 117/6
- Europa-Pokal: 32/0
- DFB-Pokal: 1/0
Gesamt: 150/6

Anzahl Spiele/Tore für die Nationalmannschaft: 21/0