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Alfred Schmidt (Aki)

Am 5. September 1935 wird Alfred Schmidt als Sohn eines Stahlarbeiters geboren. Zuerst spielt er im Dortmunder Vorortverein Berghofen, 1956/57 wechselt er zum BVB. Dort erlebt er einen rasanten Aufstieg: Schon am 3. April 1957 macht er gegen die Niederlande sein erstes Länderspiel in Amsterdam. Im gleichen Jahr erlebt er aber auch eine herbe Enttäuschung: Im Finale um die deutsche Meisterschaft sitzt er nur auf der Bank, weil sein Trainer Helmut Schneider mit der gleichen Mannschaft wie im Jahr zuvor spielen will. "Es war der schlimmste Tag meines Lebens," erinnert sich Schmidt später. Aber der BVB wird durch ein 4:1 über den HSV (mit Uwe Seeler) Meister

Aber in den folgenden Jahren entwickelt sich Aki Schmidt zu einem der wichtigsten Spieler für den BVB. Insgesamt macht er in der Oberliga West 195 Spiele und erzielt dabei 57 Tore. Bei der WM 1958 in Schweden spielt er aber nur zweimal wegen einer Verletzung. Deutschland wird dort vierter.
Nach der WM wird Schmidt Stammspieler in der Nationalelf und macht insgesamt 25 Länderspiele, wobei er auch Kapitän der Nationalmannschaft wird. Und damals, so sagt er bei der Stadionführung für die BVB-Freunde am 06.08.2005, hatte die Nationalmannschaft gerade mal 4 Spiele im Jahr, nicht 16 wie heute...

1963 wird Aki Schmidt mit dem BVB Deutscher Meister. Der 1. FC Köln wird im letzten Endspiel um die deutsche Meisterschaft mit 3:1 geschlagen. Dann erfolgt die Gründung der Bundesliga, der BVB wird in der ersten Saison vierter. Aber die Mannschaft um Aki Schmidt, Lothar Emmerich, Hans Tilkowski und Co. feiert weitere Erfolge: 1965 gewinnt man den Deutschen Pokal mit 2:0 gegen Alemannia Aachen. Aki Schmidt ist übrigens der erste, der den DFB-Pokal, wie wir ihn heute kennen, in die Höhe reckt (vorher gab es andere Trophäen). 1966 gewinnt der BVB sogar den Europapokal der Pokalsieger mit 2:1 nach Verlängerung gegen den FC Liverpool.

Nach der Saison 1966/67 beendet Aki Schmidt seine Karriere als Spieler und wird Trainer bei Jahn Regensburg, Kickers Offenbach, Preussen Münster, FK Pirmasens und wieder Jahn Regensburg. Mit dem Zweitligisten Kickers Offenbach gewinnt er 1970 den DFB-Pokal. Später arbeitet er als Sportlehrer und kehrt 1997 als Fanbetreuer zum BVB zurück. Bis heute macht er unter anderem die Stadionführungen.

Aki Schmidt spielte für keinen anderen Verein als den BVB (außer Jugend), war Kapitän der schwarz-gelben (1963 - 1965) und auch Kapitän der Nationalmannschaft.

Beim BVB: 1956 - 1967

Größte Erfolge: Deutscher Meister 1957 und 1963, DFB-Pokal 1965, Europapokal 1966

Anzahl Spiele/Tore für den BVB in
- Bundesliga: 81 /19
- Europa-Pokal: 24/3
- DFB-Pokal: 12/3
- Oberliga West: 195/57
- Endrunde Deutsche Meisterschaft: 15/6
Gesamt: 327/77

Anzahl Spiele/Tore für die Nationalmannschaft: 25/8