In der Bundesliga liegen die Dortmunder aktuell auf Platz zwei, was durchaus erfreulich ist. Weniger freuen dürften sich die Verantwortlichen dagegen über den zweiten Platz bei den Vereinsstrafen. Nur Eintracht Frankfurt musste bisher mehr Strafgelder zahlen als die Dortmunder. Nachdem während des Pokal Vierterfinals in Stuttgart Tennisbälle aus der BVB-Kurve auf den Platz flogen, hat das DFB-Sportgericht bereits wieder Ermittlungen aufgenommen. Friedliche Fans, die während des Spiels noch eine Livewette abgeben möchten finden unter Wettanbietervergleich.de die besten Angebote.

Einnahmen gehen an einen guten Zweck

In der laufenden Saison hat das Sportgericht des DFB bereits 472.000 Euro an Strafgeldern gegen die 18 Bundesligisten verhängt. Den ersten Platz belegt dabei die Frankfurter Eintracht knapp vor dem BVB. Die Frankfurter Fanszene ist dafür bekannt, dass sich darunter auch zahlreiche Störenfriede befinden. Am 14. Mai 2011 als die Borussia den Meistertitel feierten, kürten sich die Eintracht Fans als „Deutscher Randalemeister“, natürlich wurde dabei auch jede Menge Pyrotechnik gezündet. In der laufenden Spielzeit musste der Klub bereits 95.000 Euro an den DFB überweisen. Der Verband streicht die Strafgelder jedoch nicht selbst sein, sondern leitet diese an Stiftungen für einen guten Zweck weiter.

 

BVB zahlte bereits 90.000 Euro

Die Dortmunder Fans stehen den Frankfurten in diesem Bereich jedoch kaum nach. Aktuell liegt der BVB mit 90.000 Euro Strafgeldern zwar noch auf dem zweiten Platz, nach der Tennisball-Aktion könnte man jedoch schon bald an den Hessen vorbeiziehen. Auf dem dritten Platz folgt der Hamburger SV mit einer Gesamtstrafe von 70.000 Euro. Komplett ohne Strafgelder blieben bisher nur die Klubs aus Augsburg und Ingolstadt.

Sobald sich Fans daneben benehmen kommt es zu einer Anklage vor dem DFB Sportgericht unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz. Rund 90 Prozent der Fälle werden nach der Anklage Erhebung im Einzelrichterverfahren durch das Sportgericht entschieden. Eine mündliche Verhandlung findet nur bei einem Einspruch des betreffenden Klubs statt, was jedoch sehr selten der Fall ist. Die Vereine haben natürlich das Recht, die anfallenden Kosten an den Verursacher weiterzugeben. Der 1. FC Köln hat beispielsweise von einem Fan, der einen Böller aus dem Oberrang warf vor Gericht einen Schadensersatz in Höhe von 30.000 Euro zugesprochen bekommen.

Da die Täter in den meisten Fällen jedoch vermummt sind oder sich hinter Bannern verstecken gestaltet sich die Suche zumeist sehr schwierig. Nachdem einige BVB Fans während des Pokalfinales 2015 Pyrotechnik abgebrannt hatten, verbot der DFB diesen in der laufenden Spielzeit großen Fahnen, Zaunfahnen und Transparente mit ins Stadion zu nehmen.